AM-Hürden nehmen Die Formnext als Helferin für die additive Fertigung

Quelle: James Woodcock / Mesago Messe Frankfurt 5 min Lesedauer

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Die Industrialisierung der additiven Fertigung respektive des 3D-Drucks ist wichtig für die Zukunft. Doch leider müssen noch limitierende Faktoren aus der Welt geschafft werden ...

Die Formnext 2025 will Mitte November auch zeigen, wie man bestehende Hürden nehmen kann, um die Industrie nicht nur mit flott gefertigten Protoypen zu beglücken. EOS und n-Top haben dazu etwa diesen komplizierten Wärmetauscher entwickelt. Hier ein Lagebericht ...(Bild:  EOS)
Die Formnext 2025 will Mitte November auch zeigen, wie man bestehende Hürden nehmen kann, um die Industrie nicht nur mit flott gefertigten Protoypen zu beglücken. EOS und n-Top haben dazu etwa diesen komplizierten Wärmetauscher entwickelt. Hier ein Lagebericht ...
(Bild: EOS)

Mit „Industrialisierung von AM“ ist der Übergang der additiven Fertigung von einem Nischenwerkzeug für den Prototypenbau zu einer voll integrierten Produktionstechnologie gemeint, die den Anforderungen der Großserienfertigung gerecht wird. Es geht also darum, AM (Additive Manufacturing) zu einer praktikablen Produktionstechnologie zu machen, die in großem Maßstab in üblichen Fertigungsverfahren integriert wird. Die meisten Menschen, die mit damit vertraut sind, kennen den Weg von AM vom Prototyping-Tool zum kurzen Liebling der Unterhaltungselektronik bis hin zum heutigen Vorstoß in die additive Fertigung. Die Betonung liegt hier übrigens auf dem Begriff „Fertigung“!

3D-Druck muss wirtschaftlichen Mehrwert bieten

Denn das ist eines der Megathemen, die die AM-Branche umgeben. Es fungiert als übergreifendes „Warum“, das alle anderen Diskussionen in den Mittelpunkt stellt. Warum brauchen wir mehr Materialien? Warum sollten wir KI (künstliche Intelligenz) integrieren? Warum ist Design für den 3D-Druck wichtig? Warum ist die Qualifikationslücke ein existenzielles Problem? Letztendlich sind die Entscheidungen in der Fertigung von Kostensenkung und Gewinnmaximierung getrieben. Die additive Fertigung muss also einen wirtschaftlichen Mehrwert liefern, um breiter akzeptiert zu werden. Dieser Mehrwert kann übrigens auch die Lieferketten betreffen, die angesichts geopolitischer Instabilität vor Herausforderungen stehen. Dafür muss AM nicht unbedingt perfekt sein – nur gut genug, um dringende Probleme in der Fertigung effektiv zu lösen.

Entwickler und Anwender bringen den 3D-Druck voran

Der breite Einsatz der Möglichkeiten des 3D-Drucks wird derzeit noch durch eine Reihe von Faktoren limitiert. Diese betreffen etwa die Aspekte Werkstoffe, Prozesssicherheit, Automatisierung, Standards, Effizienz – und damit Wirtschaftlichkeit, Design und die Entwicklung entsprechender Arbeitsplätze. Zwei Gruppen treiben die Industrialisierung dabei aber entscheidend voran: Anwender und Entwickler! Die Anwender spielen eine entscheidende Rolle, indem sie Wege finden, AM in ihre Produktionsabläufe zu integrieren, reale Herausforderungen zu identifizieren und Anwendungen zu verfeinern. Und Entwickler arbeiten an der Optimierung von Hardware, Software und druckbaren Materialien, um die Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz des 3D-Drucks zu verbessern. Beide Bereiche müssen dazu eng zusammenarbeiten, um AM für die künftigen Anforderungen in der industriellen Produktion fit zu machen.

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