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Index Open House 2018 Die Index Gruppe positioniert sich digitaler und internationaler

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Vom 24. bis 27. April begrüßte die Index Gruppe rund 1700 Besucher zum Open House 2018 im Werk Reichenbach.

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Rund 1700 interessierte Fachbesucher aus dem In- und Ausland kamen zum diesjährigen Index Open House.
Rund 1700 interessierte Fachbesucher aus dem In- und Ausland kamen zum diesjährigen Index Open House.
(Bild: Index)

Auf dem Open House 2018 zeigte der Drehmaschinenhersteller, wie er sich für die nächsten Jahre positioniert: mit technischen Highlights in der Zerspanung, mit eigener digitaler Plattform und einer noch stärkeren Ausrichtung auf internationale Märkte.

Rund ein Drittel der Besucher des Index Open House 2018 kam aus dem Ausland. Aus China, den USA, Südamerika, Russland, Frankreich und anderen Märkten waren Kunden und Interessenten angereist, um die aktuellsten Entwicklungen live zu erleben.

Besonderer Fokus auf Asien und Amerika

Sehr erfreut über die rege internationale Beteiligung zeigte sich Geschäftsführer Dr. Dirk Prust: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, globaler zu werden. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei den Märkten Asien und Amerika, wo wir schon im Geschäftsjahr 2017 mit 69 beziehungsweise 22 % gewachsen sind. Dieses überproportionale Wachstum wollen wir in den nächsten Jahren fortsetzen.“

Für große Aufmerksamkeit sorgte der weltweit erste und einzige CNC-Mehrspindel-Drehautomat Index MS22-L, der auch langdrehen kann. Damit lassen sich schlanke Bauteile mit hoher Prozessstabilität effizient fertigen. Zu den Highlights gehört auch die Universaldrehmaschine Index B400, die für präzise und kraftvolle Zerspanung von Flansch- und Wellenteilen in Kleinserien ab Stückzahl 1 entwickelt wurde. Der Langdrehautomat Traub TNL20, vorgestellt in verschiedenen Ausbaustufen, zeigte mit der optional integrierbaren Roboterzelle iX-center, was die Produktion der Zukunft kennzeichnet: Automatisierung und Digitalisierung.

Dr. Dirk Prust erklärt: „Index hat sich auf diese Anforderungen eingestellt und ist vom Maschinen- zum Lösungsanbieter geworden, der seinen Kunden applikationsspezifisch automatisierte Zerspanungssysteme bereitstellt. Beim Top-Thema Digitalisierung sehen wir uns mit unserer eigenen Plattform iX-world in einer Vorreiterrolle. Denn dieses Konzept reicht über technische Funktionen hinaus in den Service- und Organisationsbereich hinein und ermöglicht dem Anwender, schnell wirtschaftliche Vorteile zu realisieren.“

Die iX-world ist aktuell in vier Modulen strukturiert:

  • iX-plore bietet alle wichtigen Informationen zum Unternehmen, zu Produkten und Dienstleistungen
  • iX-shop löst den bisher schon breit genutzten Infoshop ab und dient der Beschaffung aller Produkte – auch Ersatzteile – und Dienstleistungen rund um die Maschine
  • iX-services bildet das Modul für verschiedenste Interaktionen, zum Beispiel zur Verwaltung aller Kundenmaschinen oder zum Störungs- und Wartungsmanagement
  • iX-4.0 ist die IoT-Plattform, die dem Anwender Zustandsdaten der Maschine für weitergehende Analysen liefert.

Wie intensiv Index schon seit Jahren mit der digitalen Welt verbunden ist, zeigt das Industrie 4.0-Produkt „Virtuelle Maschine“, das als eine Entwicklung von Index auf der Siemens Steuerungstechnologie basiert. Aufbauend auf der realen Maschinengeometrie und -software kann der Anwender damit fernab der Produktion Neuanläufe und Werkstückbearbeitungen in Echtzeit und mit hundertprozentiger Übertragbarkeit in die reale Maschine virtuell planen, testen und sogar vorab optimieren. 1000 Mal wurde die Software „Virtuelle Maschine“ bislang verkauft. Diese stolze Anzahl nahm die Siemens AG zum Anlass, um den Esslinger Drehmaschinenhersteller beim Open House 2018 mit einem Award auszuzeichnen.

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