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Emissionsschutz beim Schweißen Die Luft ist rein! Mit mehr Leistung und längerer Filterstandzeit

| Redakteur: Peter Königsreuther

Im Rahmen der im Februar geltend gemachten Neuregelung der TRGS 528, gelten strengere Richtlinien bezüglich des Schadstoffgehalts in Umgebungen in denen Metalle bearbeitet werden. Kemper unterstützt dabei so...

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Die Limited Edition des Hallenbelüfters Clean Air Tower von Kemper kommt passend zur aktualisierten TRGS-Regel 528 für schweißtechnische Arbeiten bezüglich der erlaubten Schadstoffbelastung. Die Absaugleistung soll um 10 % höher sein als beim Vorgängermodell.
Die Limited Edition des Hallenbelüfters Clean Air Tower von Kemper kommt passend zur aktualisierten TRGS-Regel 528 für schweißtechnische Arbeiten bezüglich der erlaubten Schadstoffbelastung. Die Absaugleistung soll um 10 % höher sein als beim Vorgängermodell.
(Bild: Kemper)

Mit dem Relaunch des Clean Air Tower hebt der Absaugtechnikspezialist sein Raumlüftungssystem auf ein höheres Schutzniveau, heißt es. Kemper hat dazu den Filterturm in Sachen Absaugleistung, Anlagensicherheit, Standzeiten und Design verändert und optimiert. So soll er den Mitarbeitern aller Metall verarbeitenden Betriebe dienen, die Schweißen und Schneiden – vor allem, wenn dabei ein hoher Gefährdungsgrad besteht, erklärt der Hersteller.

Der „Pinball Wizard“ in puncto Anlagensicherheit

Pinball heißt hierzulande (noch) Flipper. Mit der neu entwickelten Pinball-Methode, betont Kemper, verhindert das System, dass Funken oder grobe Partikel bis zum Filter gelangen und dort für Schäden sorgen. Ähnlich wie beim Spielhöllengerät, prallen diese unerwünschten Eindringliche nämlich auf Hindernisse – mindestens 10 oder mehr Stahlbleche. Wodurch sie allerdings abgebremst und nicht beschleunigt werden. Das gibt zwar keine direkten Punkte, doch der Highscore für den Anwender ist quasi die verlängerte Lebensdauer des PTFE-Membranfilters des Clean Air Towers von rund 20 %.

Der hat was am Kopf – im positiven Sinn!

Völlig überarbeitet habe Kemper den Kopf des Filterturms, wobei die Ansaugöffnungen im Deckel platziert sind und nicht mehr um den Kopf herum. Das nicht näher erklärte, neuartige Tornadoprinzip erhöht den Wirkungsgrad, heißt es weiter. Im Prinzip läuft alles so ab: ein direkt angetriebener Radialventilator saugt die Luft an. Die gefilterte, wieder saubere Luft tritt unten aus der Anlage impulsarm aus, erklärt Kemper weiter. Warme Frischluft befördert den Schweißrauch wieder zum Ansaugbereich und in der Umgebung fängt die Luft an zu zirkulieren (sogenannten Schichtlüftung). Er scheidet dabei rund 99,9 % aller alveolengängigen Schadstoffe ab (die sind so klein, dass sie über die Lunge sogar ins Blut gelangen können). So unterstützt er die im Rahmen der TRGS 528 beim Schweißen vorgeschriebene Punktabsaugung durch einen Maßnahmen-Mix. Das Ganze geschieht mit einer Lautstärke von 72 dB(A) – etwa ein Haushaltsstaubsauger – auch noch recht leise. Die Systeme in denen sich die Partikel sammeln, erlauben außerdem die kontaminationsfreie Entsorgung, heißt es weiter. Nur die ersten 150 Clean Air Tower werden im hier gezeigten Design ausgeliefert. Die Geräte können auch geleast werden, merkt Kemper an.

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