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Hannover Messe 2017

Die Top-10 der Zulieferer steht fest

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Gewinner aus dem Gießerei-und Software-Umfeld

3. Brandheiß geht es weiter mit der Esterer Gießerei und ihrer Idee eines Sitzobjektes namens Fuego. Technisch gesehen hat man es geschafft sehr unterschiedliche Materialien zu verbinden, heißt es. Und hinsichtlich des gießtechnischen Know-how sei das diffizile Vorhaben gelungen, dünnwandige, großvolumige Strukturen zu fertigen. Weil Fuego als Nischenprodukt gilt, sei der wirtschaftliche Vorteil außen vor. Fuego ist laut Esterer vor allem ein haltbares Produkt, und will vielmehr den Faktor Ressourcenschonung betonen.

4. Festa Solutions siegte aufgrund eines Projektes namens „First time from the virtual to the real world“, wie die Deutsche Messe erklärt. Dabei würden diverse Softwaresysteme miteinander verknüpft, um den Anwendern eine durchgängige virtuelle Plattform für ihre Fertigungsumgebung zur Verfügung zu stellen. Wesentlich dabei ist der intensive Einsatz graphischer Modelle, wie es weiter heißt. Wirtschaftlich betrachtet, nützt diese Idee den Anwendern dahingehend, dass es Planungszeit- und -kosten reduziert. Außerdem sei das Modell skalierbar und deshalb auch für unterschiedlich dimensionierte Fertigungswelten einsetzbar. Das spart laut Messeveranstalter Ressourcen durch die Möglichkeit zur virtuellen, also materiallosen, Planung.

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Gestensteuerung und polymere Highlights

5. Feinguss Blank hat mit dem digitalen Zwilling – dem Digital Twin – die Top-10-Mitgliedschaft sichern können. Dieser erlaube die Kombination einer Vorabsimulation und die Nachbildung einzelner Fertigungssteps durch additive Fertigung. Feingussbauteile können nach Angaben der Deutschen Messe so viel schneller und exakter entwickelt werden. Material- und Entwicklungskosten spare das System ein, und der Anwender profitiere von dem Effekt, dass schon früh in der Projektphase Aussagen zur Wirtschaftlichkeit im Serienprozess gemacht werden könnten. Ressourcenschonung ist auch hier der Vorteil, weil Musterteile weitgehend obsolet werden, wie es heißt.

6. Gesis ist die horizontale Integration des Mitarbeiters gelungen, wie es heißt. (Anmerkung des Redakteurs: Das meint natürlich nicht, dass man in Zukunft im Schlaf arbeiten könne, auch wenn so mancher davon träumt...). Vielmehr handelt es sich bei dem sogenannten Helmetglass-System um ein pfiffiges Datenbrillenkonzept, das in technischer Umgebung funktioniert. Die, wie es weiter heißt, Kombination aus Gestensteuerung und Bilderfassung unterstütze den Träger IT-mäßig im Hinblick auf Arbeiten an Orten, in denen man nicht ohne Gefahr für die Gesundheit agieren kann. Vor allem für die Stahlindustrie soll das Helmetglass-System im Rahmen von Dokumentationsvorgaben attraktiv sein. Der Umwelt und Gesellschaft komme es zugute, weil es modular aufgebaut sei, und bei Schäden nicht entsorgt, sondern repariert werden könne.

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