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Ein weltweit einheitlicher Wissensstand per Mausklick
Um die Informations- und Steuerungslücke zwischen den ERP-Systemen und lokal operierenden Logistiksystemen zu schließen, hat Inconso das Supply Execution System (SCE) Multiloc entwickelt. Dieses SCE mit integrierten Funktionalitäten für die Bestandsführung, das Auftrags- und Schnittstellenmanagement sowie für die Avisierung und Zulaufsteuerung dient als Middleware zwischen dem ERP- und dem Lagerverwaltungssystem. Es versetzt Unternehmen in die Lage, Logistiknetzwerke transparent zu gestalten, schnell auf Veränderungen zu reagieren sowie Optimierungspotenziale zu erkennen und zu realisieren.
Der wachsende Anspruch an Qualität und Liefertermintreue zieht sich quer durch alle Branchen. Da macht auch die Bekleidungsindustrie keine Ausnahme. Parallel hat gerade hier die Komplexität der Beschaffungsprozesse immens zugenommen. Wurde früher ausschließlich in West- und Osteuropa gefertigt, kommt die Ware heutzutage auch und vor allem aus China, Indien, Bangladesh oder Vietnam.
Große Modeanbieter kaufen ihre Ware in mehr als 20 Ländern ein und arbeiten dazu mit an die 200 Lieferanten zusammen. Außerdem erwarten die Konsumenten ständig wechselnde Produkte, so dass viele Unternehmen monatlich eine neue Kollektion in die Läden bringen. Und aufgrund dieser immer schneller werdenden Kollektionswechsel ist der Koordinationsaufwand so komplex geworden, dass er mit herkömmlichen Kommunikationsmitteln kaum noch zu bewältigen ist.
Prozesse beschleunigen mit webbasiertem SCM
Hier setzt der Etan TS Observer des Wittener Software-Hauses Setlog an, ein internetbasiertes Supply-Chain-Management-System, das speziell für die Anforderungen der Bekleidungs- und Schuhindustrie entwickelt wurde, inzwischen aber auch im Konsumgütermarkt eingesetzt wird. „Unsere Software ist genau dazu geeignet, alle an einem Prozess beteiligten Partner über die Anbindung an unser globales und unternehmensübergreifendes System zu integrieren. Dadurch können unsere Kunden ihre Prozesse deutlich beschleunigen, Kosten sparen und bekommen die notwendige Planungssicherheit und Transparenz“, berichtet Setlog-Geschäftsführer Torsten Schwarz.
Tracebility – eine Frage von Rendite und Gesetzeslage
Das System verfügt über Frühwarn-, Dialog- und Datenmanagement-Instrumente, mit denen sich globale Produktions-, Liefer- und Logistikketten planen, steuern und optimieren lassen. Über den Etan TS Observer ist der Kunde weltweit mit Lieferanten, Einkaufsbüros, Spediteuren, Aufbereitern und Lagern vernetzt. So verfügen alle Beteiligten per Mausklick über den gleichen Wissensstand – ein Vorteil, der sich insbesondere dann auszahlt, wenn es in der Kette einmal hakt. „Unternehmen wie Tom Tailor, Betty Barclay oder Basler, die bereits Lösungen von Setlog einsetzen, konnten ihre Prozesskosten im Produktions- und Liefermanagement um bis zu 40% senken“, erklärt Schwarz.
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