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Proaktives Supply Chain Event Management bietet Vorteile
Anders schaut dies in hochvolumigen Branchen wie der Telekommunikation und einigen kapitalintensiven internationalen Technologieindustrien aus, so die Erfahrung der Experten von Barkawi Management Consultants mit Hauptsitz in München. „Die außerordentliche Wichtigkeit der Kontrolle über weitverzweigte Supply Chains wird von mehr und mehr Firmen anerkannt und Supply Chain Event Management als ein probates Mittel dafür angesehen“, berichtet Gregor Maguth, Berater After-Sales Strategy & SCM bei Barkawi.
Der Beratungsansatz sieht eine „Echtzeit-end-to-end-Transparenz“ der Supply Chain vor. „Hierbei unterscheidet man zwischen dem traditionellen Order Tracking, das zwar in Real Time einen Überblick über die jeweils derzeitigen Materialbewegungen gibt, sich jedoch auf den monetären Stand sowie auf die Wiedergabe von Performancewerten aus der Vergangenheit beschränkt, und der neueren Form des Supply Chain Event Management (SCEM)“, so Maguth. Diese neue Art des Trackings basiert auf einer zentralen IT-Anwendung mit integrierter Logistikplattform für alle Teilnehmer der Kette auf Basis von Meilensteinen und erlaubt ein proaktives Monitoring der Supply Chains über den klassischen Ansatz des „Track & Trace“ hinaus.
„In einem gut laufenden SCEM-System gibt es keine funktionalen oder organisatorischen Barrieren in Bezug auf den Informationsfluss. Mögliche Verzögerungen lassen sich einerseits frühzeitig erkennen und dadurch oft verhindern. Andererseits können zukünftige Abweichungen im Falle eines tatsächlichen ‚Incidents’ innerhalb der Kette vorausberechnet werden“, erläutert Maguth weiter. Die besonderen Vorteile von SCEM liegen „in einer hohen Messbarkeit der Performance, verbesserten Steuerungsmöglichkeiten sowie einer optimalen Planbarkeit und erhöhten Lieferzuverlässigkeit sowohl intern als auch gegenüber dem Kunden“.
Vor Transparenz und Effizienz stehen qualifizierte Mitarbeiter
Angesichts der steigenden Risiken, die die Stabilität von Prozessen gefährden können, sind leistungsfähige Analyse- und Auswertungssysteme die eine Seite. Gleichzeitig verlangen Transparenz und Effizienz in der Supply Chain aber auch qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter. Ihre Aufgabe ist, die Informationsflut zu beherrschen und Daten adäquat zu interpretieren. Sie müssen Lösungen erkennen und zielgerecht umsetzen.
Auf den besonderen Stellenwert des Menschen verweist auch Kilger von J & M: „Nicht zuletzt formen die am Management der Supply Chain beteiligten Menschen den Erfolg – oder Misserfolg.“ Und auch „die menschliche Perspektive über verschiedene Kulturkreise hinweg ist eine der größten Herausforderungen globaler Supply Chains.“ Damit SCM-Systeme auch „gelebt“ werden, sorgt bei Setlog eine eigene CRM-Abteilung für die Schulung der Nutzer vor Ort und steht auch anschließend für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung. „Neben der reinen Software ist das der zweite wichtige Baustein unserer Dienstleistung, denn was hat man vom besten System, wenn es nicht genutzt wird“, so Schwarz.
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