Supply Chain Management

Die Versorgungssicherheit im Blick

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Transparenz entlang der Supply Chain ist auch in der Lebensmittelindustrie gefragt. Das erfordert nicht zuletzt die EU-Verordnung 178/2002. „Die Rückverfolgbarkeit der Verwendung von Rohstoffen ist in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen stromauf- und -abwärts sicherzustellen“, skizziert Michael Baranowski, Geschäftsführer des Paderborner Softwareunternehmens Team, die zentrale Anforderung. „Voraussetzung für eine erfolgreiche SCE sind leistungsfähige Softwarelösungen, der Einsatz normierter Identifikationsverfahren sowie die Nutzung mobiler Kommunikationstechniken“, so Baranowski weiter.

Prostore mit Logitikleitstand

Mit Prostore hat Team ein E-Logistics- und Warehousemanagement-System entwickelt, das sich branchenübergreifend bewährt und die Voraussetzungen für kontinuierliche Prozessoptimierungen sowie eine höchstmögliche Transparenz der betrieblichen Warenströme schafft. Neu ist der auf der diesjährigen Cemat erstmals vorgestellte Prostore-Logistikleitstand. Er dient zur Visualisierung verschiedenster Ressourcen, wie beispielsweise dem Einsatz von Logistikmitarbeitern, Staplern und Kommissionierern. Der zu erwartende und tatsächliche Auslastungsgrad der Ressourcen ist leicht zu erkennen, so dass schnelle Reaktionszeiten garantiert sind.

„Der gesetzliche Prozess zur Vereinheitlichung der Rückverfolgbarkeit von Waren hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass Software-investitionen unabhängig von der Renditebetrachtung getätigt wurden“, weiß Hans-Jörg Wildhagen, Geschäftsführer der Coglas GmbH aus Wunstorf. Als Antwort auf die wachsenden Anforderungen, die die zunehmende Komplexität und Dynamik der Wertschöpfungsketten an die Unternehmen stellen, bietet der Komplettanbieter die Softwarelösung Coglas an, mit der sich sämtliche Prozesse standardisieren lassen.

Gleichzeitig ist eine flexible, prozessnahe und kundenindividuelle Abbildung gewährleistet. Allerdings sei es in der Logistik häufig noch so, „dass nur in Supply-Chain-Prozesse investiert wird, wenn dahinter eine klare Wirtschaftlichkeit zu errechnen ist“, so Wildhagen. Noch seien viele Entscheider davon überzeugt, dass diese Aufgaben durch manuelle Tätigkeiten langjähriger Mitarbeiter kostengünstiger abzuwickeln seien.

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