Gefühlsecht

Die virtuelle Realität soll greifbar gemacht werden

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Der forschende Illusionist ...

Mit den Controllern hat sich der Saarbrücker Pfiffikus zunächst dem Ähnlichkeitsproblem (similarity problem) gewidmet. Dabei geht es darum zu erreichen, dass sich virtuelle und echte Objekte möglichst ähnlich anfühlen. Im zweiten Teil seiner Arbeit beschäftigte er sich mit dem so genannten colocation problem, also der Frage, ob sich das Proxy räumlich in echt dort befindet, wo der Nutzer es in der virtuellen Realität sieht. Die Schwierigkeit besteht außerdem darin, dass die Controller als Proxy für verschiedene virtuelle Objekte fungieren. Deshalb müsse beim Nutzer die Illusion erzeugt werden, dass er nach diversen Objekten greift, obwohl er eigentlich immer das gleiche Proxy berührt.

So trickst man das Gehirn aus ...

Dazu machte sich der Forscher die bereits etablierte Methode der Hand Redirection zunutze. Dabei wird die Bewegung der Hand in der VR umgelenkt, sodass man denkt, man greift beispielsweise nach links, obwohl man die Hand geradeaus nach vorn bewegt. Weil dieser Umlenkungstrick vom User recht schnell erkannt werde, müss man das Gehirn quasi austricksen. Das schaffte man, indem die Umlenkung der Hand nur dann durchgeführt werde, wenn das Gehirn momentan blind für visuelle Veränderungen war – nämlich während des Blinzelns. Dazu entwickelte man die passende Software und nutzte die in vielen VR-Headsets verbauten Eye-Tracker. Das habe zu überzeugenderen Wahrnehmungen geführt.

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