Verband Die Wahrheit über den Geschäftsführungswechsel im BDI

Quelle: Pressemitteilung

Gerüchte vernebelten bis heute die Tatsachen um Änderungen in der Geschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Jetzt wird Tacheles geredet: Dr Joachim Lang geht.

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Dr. Joachim Lang tritt als BDI-Hauptgeschäftsführer zurück.
Dr. Joachim Lang tritt als BDI-Hauptgeschäftsführer zurück.
(Bild: BDI)

Um Spekulationen über Änderungsmaßnahmen in der Geschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) das Wasser abzugraben, erklären BDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Siegfried Russwurm und BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Lang nun gemeinsam, was wirklich los ist. Lang wird demnach die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten sowie das Präsidium des BDI im Rahmen der nächsten Sitzung am 21. Februar 2022 um die Aufhebung seiner Bestellung bitten, wie die Richtigstellung verlauten lässt.

Er werde sich künftig neuen Aufgaben außerhalb des Verbandes widmen. Seine Aufgaben als BDI-Präsident werde er dann zum 31. Mai diesen Jahres niederlegen. Joachim Lang gehört dem BDI seit Dezember 2016 an und ist seit April 2017 Hauptgeschäftsführer des BDI. Dieser Schritt geschieht nach Aussage der beiden BDI-Entscheider in voller wechselseitiger Wertschätzung der Beteiligten.

Amtszeit mit vielen Herausforderungen gemeistert

Bis zur Bestellung der Nachfolge Langs durch die zuständigen Gremien des BDI koordiniert der amtierende BDI-Präsident aber die Führung mit weiteren Mitgliedern der Hauptgeschäftsführung (Holger Lösch, Wolfgang Niedermark und Iris Plöger), wie man erfährt.

Der BDI bedauert und respektiert den Wunsch von Herrn Lang und wollen ihm entsprechen. Lang hat den BDI in den vergangenen Jahren mit großer Umsicht und hohem persönlichen Einsatz geführt, wie es weiter heißt. In seine Amtszeit fielen heikle Ereignisse, wie der Brexit, die Positionierung des BDI in Fragen des Klimaschutzes und zuletzt die Bundestagswahl samt Regierungswechsel, die allesamt hohe Anforderungen an die Positionierung des BDI und seine inhaltliche Arbeit gestellt haben. Nicht zu vergessen: Die Pandemie, die als weiteres Großthema für Hürden und Diskussionsbedarf sorgte.

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