Rettung von „oben“

Diesen gestrauchelten Unternehmen hilft und half der Staat

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Commerzbank „feierte“ Premiere

Unter dem Druck der Finanzkrise beteiligte sich der Staat Anfang 2009 erstmals direkt an einer großen Privatbank in Deutschland. Der staatliche Bankenfonds stellte dem zweitgrößten deutschen Geldinstitut eine weitere Kapitalspritze von 10 Milliarden Euro bereit, um die Übernahme der Allianz-Tochter Dresdner Bank und weitere Belastungen abzusichern. Im Gegenzug übernimmt der Bund 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank. Derzeit hat der deutsche Staat noch einen Anteil von gut 15 Prozent.

Hypo Real Estate vor dem Kollaps

Die Immobilienbank wird 2008 mit Staatsgarantien und Kapitalhilfen von insgesamt 124 Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt. Mit der eigenen Stimmenmehrheit beschloss der Bund die Abfindung der letzten freien Aktionäre und damit die erste Zwangsverstaatlichung einer Bank in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Aber auch 10 Jahre zuvor war schon mal was ...

Bei Philipp Holzmann half alles nichts

Die Bundesregierung unter Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) gewährte dem Frankfurter Baukonzern im November 1999 Bürgschaften in Höhe von umgerechnet 76,69 Millionen Euro (damals zählte noch die D-Mark). Und 2021 genehmigt die EU-Kommission ein deutsches Hilfspaket von insgesamt etwa 77 Millionen Euro (375 Millionen DM). Trotz der staatlichen Hilfen meldet Holzmann aber 2002 Insolvenz an.

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