Fakuma rückt näher Digitalisierung und Nachhaltigkeit für Kunststoffverarbeiter

Redakteur: Alina Hailer

Arburg präsentiert auf der Fakuma im Oktober Innovationen aus den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit, mit denen Kunststoffverarbeiter produktiver werden, wie es heißt.

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Laut Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin von Arburg, möchte das Unternehmen Strategien zeigen, wie man Kunststoffteile wettbewerbsfähig, nachhaltig und digital vernetzt produzieren kann. Auf der Fakuma zeigt ihr Unternehmen dazu Flagge.
Laut Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin von Arburg, möchte das Unternehmen Strategien zeigen, wie man Kunststoffteile wettbewerbsfähig, nachhaltig und digital vernetzt produzieren kann. Auf der Fakuma zeigt ihr Unternehmen dazu Flagge.
(Bild: Arburg)

Vom 12. bis zum 16. Oktober findet mit der Fakuma endlich das erste große Präsenz-Event für die gesamte deutsche Kunststoffbranche statt. Der Kunststoffverarbeitungsmaschinen-Bauer Arburg stellt in seinen Präsentationsfokus das Motto „Das Beste aus beiden Welten“ sowie die „Arburg-X-World“ und die „Arburg-Green-World“. Das Fachpublikum soll in Halle A3 dabei alles rund um digitale, nachhaltige und produktivere Kunststoffverarbeitung erfahren. Die Baureihe „Allrounder-More“, die für effizienteres Mehrkomponenten-Spritzgießen steht, feiert auf der Fakuma 2021 außerdem ihre Premiere.

Digitale Services und nachhaltige Fertigung

Am Fakuma-Messestand verrät Arburg beispielsweise alles über sein Kundenportal „Arburg-X-World“ sowie über die Entwicklung neuer digitaler Services und Features. Dazu gehört auch das „Analytics-Center“ für die Prozessanalyse. Ebenfalls neu ist, dass künftig Maschinen und Peripheriegeräte von anderen Herstellern auch in die zentrale Plattform eingebunden werden können, betont Arburg.

Die nachhaltige Fertigung von Kunststoffteilen und ihre Rückführung in den Wertstoffkreislauf – ein besonderer Trend der letzten Jahre und Forderung aus Politik und Gesellschaft – veranschaulichen die Loßburger mit neuen Praxisbeispielen. Dazu zählt das sortenreine Sortieren von Kunststoffteilen, mithilfe digitaler Wasserzeichen – zum Beispiel mit „Holy-Grail-2.0 und „Curve-Code“ – im Rahmen der Fertigung von IML-Bechern (In Mold Labelling) und Espresso-Cups. In Friedrichshafen auch zu finden, ist die „Grüne“ Sonnenbrille, die man aus biobasiertem PA-12 auf einer Arburg-Turnkey-Anlage fertigen wird.

Demonstration von Anwendungsbeispielen

Weitere Arburg-Schwerpunkte sind die neuen Planetenrollen-Gewindetriebe und die Gestica-Steuerung. Insgesamt demonstriert das Unternehmen neun Exponate in Sachen Maschinen auf dem Messestand, nebst innovative Anwendungen und Verfahren. Zu sehen sind unter anderem Folgende:

  • Die produktionseffiziente Fertigung von IML-Bechern für die Verpackungstechnik;
  • Die Fertigung von Blutröhrchen und 2-K-Fluidgehäusen für die Medizintechnik;
  • Das Spritzgießen von LSR-Maskenhaltern (LSR = Flüssigsilikon);
  • Die industrielle Additive Verarbeitung von LSR-Materialien und von Originalkunststoffgranulaten.

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