DMG Mori DMG Mori auf Wachstums- und Rekordkurs

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die DMG Mori AG setzt die erfolgreiche Entwicklung des ersten Halbjahrs fort: Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erreichten in den ersten neun Monaten Höchstwerte.

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Die letzte EMO Hannover war für DMG Mori die erfolgreichste Messe in der Unternehmensgeschichte und trug dazu bei, dass in Deutschland ein deutliches Wachstum zu verzeichnen ist.
Die letzte EMO Hannover war für DMG Mori die erfolgreichste Messe in der Unternehmensgeschichte und trug dazu bei, dass in Deutschland ein deutliches Wachstum zu verzeichnen ist.
(Bild: DMG Mori)

Im dritten Quartal 2017 stieg der Auftragseingang um 17 % auf 704,4 Mio. Euro (Vorjahr: 601,4 Mio. Euro). Damit lagen die Bestellungen erstmalig in einem Quartal über 700 Mio Euro.

Zum 30. September erhöhte sich der Auftragseingang um 19 % auf 2.088,6 Mio Euro (Vorjahr: 1.759,6 Mio. Euro). Bereinigt um Struktureffekte aus der Neuausrichtung stieg der Auftragseingang sogar um 26 %. Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal um 2 % auf 548,2 Mio. Euro (Vorjahr: 536,6 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten lag der Umsatz mit 1.656,2 Mio. Euro über dem Vorjahr (1.629,1 Mio. Euro). Strukturbereinigt nahm der Umsatz um 7 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Das EBITDA verbesserte sich um 11% auf 162,8 Mio Euro (Vorjahr: 146,3 Mio Euro). Das EBIT erhöhte sich um 15% auf 119,2 Mio Euro (Vorjahr: 104,0 Mio Euro) und das EBT stieg um 18 % auf 116,4 Mio. Euro (Vorjahr: 99,0 Mio. Euro). Der Konzern weist zum 30. September 2017 ein Ergebnis nach Steuern von 80,5 Mio. Euro aus (Vorjahr: 68,9 Mio Euro). Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage positiv entwickelt: Der Free Cashflow verbesserte sich um 211,2 Mio. Euro auf 35,6 Mio. Euro (Vorjahr: -175,6 Mio. Euro).

Die Weltwirtschaft wird laut Herbstprognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) trotz bestehender politischer Unsicherheiten im Jahr 2017 wachsen. Auch der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll sich positiv entwickeln. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen in ihrer aktuellen Prognose (Oktober 2017) nun von einem Wachstum des Weltverbrauchs von 4,5 % auf 70,7 Mrd. Euro aus (Aprilprognose: + 3,2 %).

Positive Impulse werden aus Europa, den asiatischen Märkten und den USA erwartet. In Europa soll die Nachfrage um + 2,6 % zunehmen (zuvor: + 4,0 %). In Asien wird der Verbrauch mit + 5,7 % am stärksten wachsen (zuvor: + 3,5 %). Für Amerika wird ein Anstieg von + 1,4 % erwartet (zuvor: +0,5 %). Der deutsche Werkzeugmaschinenmarkt soll nunmehr mit -3,1 % rückläufig sein (zuvor: + 2,9 %).

DMG Mori wächst derzeit stärker als der weltweite Markt. Entgegen der Prognose von VDW und Oxford Economics verzeichnet das Unternehmen auch in Deutschland ein deutliches Wachstum, wozu unter anderem die EMO 2017 in Hannover beigetragen hat. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen und der nachhaltig erfolgreichen Auftragslage in den ersten neun Monaten hebt DMG Mori die Prognose für den Auftragseingang im Gesamtjahr an und plant nunmehr einen Auftragseingang von rund 2,6 Mrd. Euro. Der Umsatz soll unverändert rund 2,3 Mrd. Euro betragen. Erwartet werden weiterhin ein EBT von rund 160 Mio. Euro und ein Free Cashflow von rund 60 Mio. Euro.

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