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DMG Mori Heitec

DMG Mori und Heitec gründen Joint Venture

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Von links: Richard Heindl (Heitec), Christian Thönes (DMG Mori), Johannes Feldmayer (Heitec), Markus Rehm (DMG Mori Heitec), Harald Preiml (Heitec) und Kai Lenfert (DMG Mori Heitec) stellen das Joint Venture auf der SPS IPC Drives vor.
Von links: Richard Heindl (Heitec), Christian Thönes (DMG Mori), Johannes Feldmayer (Heitec), Markus Rehm (DMG Mori Heitec), Harald Preiml (Heitec) und Kai Lenfert (DMG Mori Heitec) stellen das Joint Venture auf der SPS IPC Drives vor. (Bild: DMG Mori / Jens Ellensohn)

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Unter dem Namen DMG Mori Heitec möchten DMG Mori undHeitec die Automatisierung der Werkzeugmaschine vorantreiben. Im Zentrum steht dabei der digitale Zwilling.

Die Entwicklung innovativer Automatisierungslösungen voranzutreiben, ist das erklärte Ziel des Joint Ventures von DMG Mori und Heitec. Auf der Fachmesse für elektrische Automatisierung SPS IPC Drives in Nürnberg besiegelten der Zerspanungsspezialist und der Automatisierungsexperte ihre Zusammenarbeit und stellten der breiten Öffentlichkeit ihr gemeinsam gegründetes Unternehmen DMG Mori Heitec vor. Mit einem modularen Baukastensystem möchte das Joint Venture künftig vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen ein durchgängiges Automatisierungskonzept bieten.

Basis dieses Automatisierungssystems sind virtuelle Modelle von Maschinen, Anlagen, Roboterapplikationen und Materialflüssen. Anhand der „digitalen Zwillinge“ sollen automatisierte Werkzeugmaschinen am Computer entwickelt sowie Prozesse simuliert werden. Durch das digitale Engineering soll sich die Projektlaufzeiten um rund 20 %, die Inbetriebnahme der Maschinen vor Ort um bis zu 80 % reduzieren lassen. Zudem können mithilfe des virtuellen Abbilds der Anlage parallel zum Betrieb Erweiterungen oder Änderungen geplant und getestet werden.

Bereits jetzt verfügt jede vierte Werkzeugmaschine von DMG Mori über eine Automatisierungslösung, in Zukunft soll aber jede Maschine mit Automatisierung ausgestattet werden. Bei rund 10.000 bis 11.000 verkauften Werkzeugmaschinen im Jahr ist das Potenzial riesig.

Know-how bündeln

Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, und Richard Heindl, Vorstandsvorsitzender der Heitec AG, betonen die gleichwertige Partnerschaft der Unternehmen. Beide Unternehmen bringen ihr Know-how in das Joint Venture mit ein, um das gemeinsame Ziel zum Erfolg zu bringen. Aus diesem Grund wird die Neugründung auch von zwei Geschäftsführern geleitet, aus jedem Unternehmen einer: Kai Lenfert bringt die Expertise von Heitec, Markus Rehm von DMG Mori mit ein.

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„Wir stärken als zwei gleichwertige Partner unsere Automatisierungskompetenz in einem Joint Venture. Die Entwicklung des digital Twin ist dabei von zentraler Bedeutung: Er beschleunigt und stabilisiert sämtliche Kundenprozesse – von der Entwicklung über die Einrichtung bis hin zum Service – und sorgt für flexible und stabile Abläufe“, so Thönes. „Durch Automatisierung und Digitalisierung leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Mit dem digitalen Engineering realisieren wir in der Entwicklung und bei Inbetriebnahmen eine deutlich höhere Qualität bei verkürzter Durchlaufzeit“, so Heindl

DMG Mori und Heitec pflegen schon seit einigen Jahren eine Partnerschaft. So arbeitete der Zerspanungsspezialist bereits bei der Entwicklung von Ceilos mit dem Automatisierungs- und Digitalisierungsspezialisten aus Erlangen zusammen.

Sowohl DMG Mori als auch Heitec halten je 50 % Anteile an dem Joint Venture. Hauptsitz der Neugründung wird Erlangen sein, in direkter Umgebung des Heitec-Sitzes. Der Mitarbeiterstab wird aus Experten beider Unternehmen bestehen.

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