Kreyenborg Drehbarer Trockner löst viele Probleme bei der Mischung wasserhaltiger Kunststoffe

Redakteur: Peter Königsreuther

Sollen PTFE (etwa Teflon) oder SAN (Styrol-Acrylnitril-Copolymer) kombiniert werden, macht die SAN-Komponente durch Agglomeratbildung oft Probleme, heißt es. Eine besondere Trocknervariante räume nun nicht nur mit diesem Problem auf.

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Bei der Herstellung von PTFE-SAN-Compounds führt die hohe Klebrigkeit des SAN zu Verklumpungen, die das Vorhaben oft scheitern lassen, wie Kreyenborg sagt. Die Lösung liefere der Kreyenborg IRD Infrarot-Drehrohrtrockner, der die SAN-Agglomerate auflösen kann und die ursprüngliche Korngröße wieder herstellt. Der Trockner helfe aber nicht nur bei dieser Aufgabe.
Bei der Herstellung von PTFE-SAN-Compounds führt die hohe Klebrigkeit des SAN zu Verklumpungen, die das Vorhaben oft scheitern lassen, wie Kreyenborg sagt. Die Lösung liefere der Kreyenborg IRD Infrarot-Drehrohrtrockner, der die SAN-Agglomerate auflösen kann und die ursprüngliche Korngröße wieder herstellt. Der Trockner helfe aber nicht nur bei dieser Aufgabe.
(Bild: Kreyenborg)

Der gesamte Prozess erklärt sich laut Kreyenborg folgendermaßen: PTFE und SAN werden im neuartigen Kreyenborg IRD Infrarot-Drehrohrtrockner unter Wärme und, wie es heißt, permanentem sowie schonendem Mischen zu einem homogenen Kunststoffmix verbunden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das PTFE-SAN-Gemisch in wenigen Minuten soweit trocken ist, dass der Wasseranteil von 25 % auf etwa 0,3 % reduziert wird, so Kreyenborg.

PTFE/SAN-Trocknung in 20 Minuten erledigt

Das polymere Gemisch bleibe im IRD dabei stets in Bewegung, was beim Trocknen die Gefahr des Verklebens sicher verhindere sowie dafür sorge, dass die zum Trocknen nötige Energie homogen einwirke. Durch die zusätzlich wirkende Infrarotstrahlung verkürzt sich die Trockenphase merklich, wie Kreyenborg betont, und das schone auch die Farbe der so behandelten Kunststoffmischungen. Die enthaltene Feuchtigkeit soll dabei schonend aus dem Kern des Rohstoffs nach außen abgeleitet werden. Die Drehung des Rohres ist gering, wie es heißt, wodurch Bruch, Abrieb oder eine Aufwirbelung der Polymere nicht stattfinden. Schon nach rund 20 min - anstatt der sonst üblichen 3 bis 4 h bei der konvektiven Trocknung - sei alles soweit fertig. Das PTFE/SAN könne sofort vermahlen werden. Das so getrocknete PTFE/SAN dient etwa zur Herstellung besonders beanspruchter Mobiltelefon-Rückseiten, heißt es.

Energieintensive Trockenluftaufbereitung ist passé

Weil, wie es heißt, die sonst übliche Aufbereitung der Luft, die bei der konvektiven Trocknung als Wärmeüberträger benötigt wird entfallen kann, spart der Anwender eines IRD rund 30 % Energie. Anwendungsmöglichkeiten, außer für PTFE/SAN, seien vielfältig. So kann der IRD genauso gut zur Kristallisation und Trocknung von Neuware aus diversen Kunststofftypen eingesetzt werden, die viel Wasser enthalten.

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