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Pressenantriebe

Drehzahlvariable Pumpenantriebe halbieren Energiebedarf von Abkantpressen

26.10.2010 | Autor / Redakteur: Marek Chmiel / Josef-Martin Kraus

Bild 1: Die Hebel zur Steigerung der Energieeffizienz liegen bei Abkantpressen in der Bedarfsregelung, Energierückspeisung, der Nutzung energieoptimierter Komponenten sowie der Systemauslegung.
Bild 1: Die Hebel zur Steigerung der Energieeffizienz liegen bei Abkantpressen in der Bedarfsregelung, Energierückspeisung, der Nutzung energieoptimierter Komponenten sowie der Systemauslegung.

Erhebliche Energieeinsparung bei erhöhter Funktionalität und bewährter Sicherheitstechnik bieten drehzahlvariable Pumpenantriebe (DVP) in Abkantpressen. Je nach Zyklus wird nicht nur eine Einsparung bis 50% erzielt, sondern auch eine höhere Dynamik und Präzision als bei üblichen Pressenantrieben erreicht.

Eine höhere Energieeffizienz steht mittlerweile weltweit bei immer mehr Maschinenanwendern ganz oben auf der Anforderungsliste. Das ist gerade bei energieintensiven Anwendungen wie der Umformtechnik der Fall. Dort führt ein reduzierter Energieverbrauch zu schnellen Erfolgen. Dadurch werden die Betriebskosten nachhaltig reduziert.

So hat Rexroth eine universelle Systematik für eine höhere Energieeffizienz entwickelt und setzt sie bei seinen Antriebs- und Steuerungstechniken um. Die vier Hebel „for Energy Efficiency (4EE)“ des Antriebsherstellers wirken schon bei der Projektierung und Systemauslegung, nutzen energieoptimierte Komponenten, Bedarfsregelungen und Energierückspeisung. Diese Prinzipien fließen konsequent auch in die Fluidtechnik ein. Rexroth hat bereits eine Vielzahl von energiesparenden Blue-Hydraulics-Komponenten und Lösungen entwickelt (Bild 1).

Umrüstung einer Standardpresse auf drehzahlvariable Pumpenantriebe

Wie groß die möglichen Effizienzsteigerungen sind, zeigt eine Abkantpresse, die Rexroth von konventioneller Technik auf „Blue Hydraulics“ umgerüstet hat. Die bisherige Antriebskonzeption der Serienpresse entsprach dabei dem marktüblichen Standard: ein Hydraulikaggregat mit Elektro-Normmotor, zwei Steuerblöcke sowie zwei Regelventile für die Synchronisation der beiden Zylinder.

Dieses Antriebskonzept stellte ständig die volle hydraulische Leistung bereit – auch dann, wenn der Prozess sie nicht benötigte. Die energieeffiziente Antriebslösung von Rexroth besteht dagegen aus zwei servovariablen Pumpenantrieben und Steuerblöcken mit bewährten Sicherheitsfunktionen.

Hydraulische Presse kommt ohnen Regelventile für Differenzialzylinder aus

Die Regelventile für die beiden Differenzialzylinder entfallen ersatzlos. Das vereinfacht die hydraulische Schaltung. Die servovariablen Pumpenantriebe senken die Drehzahlen im Teillastbetrieb bis auf Drehzahl „0“ ab. Das erschließt erhebliche Einsparpotenziale beim Energieverbrauch in Abhängigkeit von der Zykluscharakteristik. Als Faustregel gilt: Je höher der Anteil von Teillast an einem Prozess ist, desto stärker sinkt der Energiebedarf.

 

Optimiertes Motor-Pumpen-Zusammenspiel bei kleineren bis mittleren Nenngrößen

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