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Drittes Drehzentrum fertigt größere Lkw-Komponenten
Für die Herstellung von größeren Pumpengehäusen und anderen Gussbauteilen setzen die Komponentenbauer in Olpe zusätzlich auf eine Stand-Alone-Anlage von Emag: das Drehzentrum VL 7. Es verfügt über ein größeres Spannfutter (maximaler Durchmesser 400 mm) und auch die erreichbaren Verfahrwege innerhalb der Maschine sind länger. „Auf die Vorteile von Pick-Up-Prinzip und Vertikalbearbeitung wollten wir auch bei größeren Bauteilen nicht verzichten“, so Steuber.
Im Übrigen spielte der geringe Platzbedarf dieser Emag-Maschine eine wichtige Rolle bei der Investitionsentscheidung von Laso, heißt es: Auf einer Fläche von nur 20 m2 können die Lkw-Spezialisten eine weite Bandbreite von komplexen Bauteilen bearbeiten – wohlgemerkt inklusive Automationssystem. „Das war für uns natürlich ein bedeutendes Argument, weil wir unsere Produktionsflächen für eine neue Anlage nicht erweitern oder umfangreicher umbauen wollten,“ wie der Laso-Betriebsleiter erklärt.
Mit hoher Qualität gegen neue Mitbewerber
Für die Zukunft sehen sich die Zerspanungsexperten aus Olpe mit diesem Maschinenpark gut aufgestellt. „Der Markt für Lkw-Ersatzteile wächst. Allerdings gibt es gerade in den aufstrebenden Schwellenländern eine Reihe von neuen Wettbewerbern“, gibt Steuber zu bedenken. Laso positioniere sich in diesem Umfeld deshalb mit einer besonderen Bauteilqualität. Um das zu erreichen, spielten auch die beiden Drehzentrentypen von Emag eine bedeutende Rolle.
* Axel Fiedler ist Gebietsverkaufsleiter bei der Emag Gruppen-Vertriebs und Service GmbH in 73084 Salach
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