Bedarfsgerechte Drucklufterzeugung
Druckluftversorgung: von dezentral zu durchdacht

Ein Gastbeitrag von Jens Rottschäfer 3 min Lesedauer

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Oltrogge stattete die Agoform GmbH mit frequenzgeregelten Atlas-Copco-Kompressoren aus – für zuverlässige Druckluftversorgung und weniger Energieverbrauch.

Für die neue zentrale Druckluftversorgung bei Agoform setzte Oltrogge auf eine leistungsstarke und energieeffiziente Lösung des langjährigen Partners Atlas Copco. Installiert wurden zwei frequenzgeregelte 75-kW-Kompressoren, die ihre Leistung bedarfsgerecht an den tatsächlichen Druckluftbedarf anpassen.(Bild:  Oltrogge)
Für die neue zentrale Druckluftversorgung bei Agoform setzte Oltrogge auf eine leistungsstarke und energieeffiziente Lösung des langjährigen Partners Atlas Copco. Installiert wurden zwei frequenzgeregelte 75-kW-Kompressoren, die ihre Leistung bedarfsgerecht an den tatsächlichen Druckluftbedarf anpassen.
(Bild: Oltrogge)

Damit die Leistungsfähigkeit der Agoform GmbH auch infrastrukturell zukunftssicher bleibt, sollte die Druckluftversorgung zentraler, effizienter und transparenter aufgestellt werden. Aus diesem Grund ersetzte Oltrogge die historisch gewachsene, dezentrale Druckluftversorgung durch eine zentrale und energieeffiziente Lösung. Zum Einsatz kommen frequenzgeregelte Kompressoren des Oltrogge-Partners Atlas Copco, die für eine bedarfsgerechte Drucklufterzeugung sorgen. Die Anlage bietet zudem die Möglichkeit zur Wärmerückgewinnung und wird über eine übergeordnete Steuerung effizient geregelt.

Von gewachsenen Strukturen zum klaren Ziel

Das 1928 gegründete Unternehmen Agoform entwickelt und produziert individuelle Thermoformteile, Schubkasteneinsätze für Küche, Bad und Büro sowie Kunststoffelemente für Caravans, Nutzfahrzeuge und Warenträger. Hinzu kommen Lösungen für die Elektro- und Medizintechnik, Logistik, Werbung und Dekoration. Wie in vielen Unternehmen war auch bei Agoform die Druckluftversorgung über die Jahre gewachsen: Mehrere ältere Anlagen waren an unterschiedlichen Standorten im Unternehmen verteilt und versorgten die Produktion dezentral. Was lange zuverlässig funktioniert hatte, bot mit Blick auf Energieeffizienz, Betriebssicherheit und künftige Anforderungen zunehmend Optimierungspotenzial. Insbesondere Druckverluste, längere Leitungswege und die bislang nur eingeschränkt nutzbare Wärmerückgewinnung rückten in den Fokus.