Besser laden können Mercedes-Benz hat sein Schnelllade-Netzwerk verkauft

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Mercedes-Benz informiert, dass Electra, ein französischer Betreiber von Schnellladesäulen das Schnelllade-Netzwerk der Stuttgarter übernommen hat. Hier mehr dazu ...

Mercedes-Benz gibt bekannt, dass seine Schnellladesäulen jetzt dem französischen Unternehmen Electra gehören. Erfahren Sie hier, warum die Stuttgarter sich von dieser Technik verabschiedet haben ...(Bild:  Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz gibt bekannt, dass seine Schnellladesäulen jetzt dem französischen Unternehmen Electra gehören. Erfahren Sie hier, warum die Stuttgarter sich von dieser Technik verabschiedet haben ...
(Bild: Mercedes-Benz)

Mercedes-Benz hat sein europäisches Schnellladenetzwerk veräußert. Der Käufer heißt Electra, wie das Unternehmen mitteilt. Zum Preis der Transaktion machten beide Seiten auch auf Nachfrage keine Angaben – das kennt man ja. Electra übernehme 47 Ladeparks von Mercedes-Benz. Darunter allein 31 in Deutschland und sechs in Österreich. Insgesamt umfassen die Ladeparks 374 Ladepunkte, heißt es weiter. Damit hätten die Mercedes-Kunden vereinfachten Zugang zu über 800 Electra-Stationen mit rund 5.000 Ladepunkten, die sich auf zehn europäische Länder verteilen. Mercedes-Benz habe den weltweiten Ausbau von Schnellladeangeboten schon früh aktiv mitgestaltet. Und zwar sowohl mit eigener Ladeinfrastruktur als auch über Beteiligungen. Seither habe sich der Markt auch dynamisch weiterentwickelt.

Mercedes-Benz steuert Gewinn- und Absatzrückgang entgegen

Zahlreiche Anbieter bauten ihre Ladeinfrastruktur derzeit kontinuierlich aus und verbesserten sie qualitativ. Mercedes überprüft die Ausrichtung des eigenen Ladenetzwerks in den jeweiligen Märkten fortlaufend, mit dem Ziel, Kunden bestmögliche Lademöglichkeiten zu bieten und Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Mehrwert schaffen, so eine Sprecherin. Vor diesem Hintergrund habe sich Mercedes entschieden, das eigene europäische Schnellladenetzwerk an Electra zu veräußern. Anfang 2023 hatte Mercedes-Benz angekündigt, bis Ende dieses Jahrzehnts mehr als 10.000 Schnellladepunkte an 2.000 Standorten in Nordamerika, China oder Europa aufbauen zu wollen. Die Stuttgarter hatten in den vergangenen Jahren aber mit Gewinneinbrüchen und Absatzrückgängen zu kämpfen. Entsprechend steuerte der Konzern gegen und drehte an den Kostenschrauben.

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