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Werth Messtechnik

Durchblick bei Multimaterial-Bauteilen

| Redakteur: Udo Schnell

In der Koordinatenmesstechnik mit Computertomografie (CT) ist die maßliche Auswertung von Multimaterial-Werkstücken eine Herausforderung. Werth zeigt auf der Metav eine Lösung für dieses Problem.

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Mehr-Spektren-Tomografie: Durch Kombination mehrerer auf das jeweilige Material abgestimmter CT-Messungen (A und B) werden die Artefakte minimiert (C und D).
Mehr-Spektren-Tomografie: Durch Kombination mehrerer auf das jeweilige Material abgestimmter CT-Messungen (A und B) werden die Artefakte minimiert (C und D).
(Bild: Werth Messtechnik)

Bei Multimaterial-Werkstücken handelt es sich häufig um Metall-Kunststoff-Komponenten. Die Messaufgabe besteht, wie Werth Messtechnik ausführt, meist aus der Ermittlung von Position und Biegewinkel der innenliegenden Metallpins. Bei der CT-Messung verursachen die Metallpins jedoch häufig Artefakte, die bisher die Messungen am Kunststoff-Gehäuse erschwerten.

Laut Werth ist die Mehr-Spektren-CT eine Lösung für solche Multimaterial-Werkstücke. Die Mess-Software Win-Werth verrechne zwei CT-Messungen, deren Spektrum auf das jeweilige Material abgestimmt ist, zu einem Volumen. An diesem Volumen können durch 2D-Konturbildverarbeitung Maße im jeweils gewünschten Schnitt geprüft werden.

Des Weiteren könne mit Hilfe eines patentierten Verfahrens zur lokalen Kantenortsdetektion eine 3D-Punktewolke für das gesamte Werkstück ermittelt werden. Durch die entsprechende Reduzierung der Artefakte im Volumen sinkt die Messunsicherheit bei der Ermittlung von Maßen zwischen den verschiedenen Materialien.

Werth Messtechnik auf der Metav 2018: Halle 16, Stand B08. (us)

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