Endress+Hauser, Rockwell Automation

Durchflussmenge über Ethernet/IP messen

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Messgerät ermöglicht direkten Zugriff auf die Daten

Laut Rockwell Automation liegt der Vorteil für den Anwender im direkten Zugriff auf Gerätedaten - ohne zusätzlichen Konfigurations- oder Programmieraufwand. Durch den Einsatz eines standardisierten, unveränderten Protokolls lassen sich diese Daten anschließend nahtlos und sehr einfach im gesamten Netzwerk nutzen, heißt es weiter.

Sie können entweder über Bediengeräte an der Fertigungslinie, über bestehende Ethernet-Netzwerke an Rechnern in Büros oder Steuerzentralen oder dezentral über das Internet analysiert werden.

Für das Durchflussmessgerät, das in der Programmierumgebung behandelt wird wie ein I/O-Modul, werden vordefinierte Tags erstellt. Damit könne es leicht in die I/O-Konfiguration des Projekts eingebunden werden. Außerdem sei ein Factory-Talk-View-Global-Objekt verfügbar, das die Integration des Durchflussmessgeräts in Programmier- und Visualisierungsumgebungen ermöglicht.

Durchflussmessgerät misst auch Viskosität

Typischerweise kommt das Messgerät in einer Mischeinheit zum Einsatz, in der das Gerät den eingehenden Materialfluss von Rohzutaten steuert und damit zur Qualitätssicherung des Endprodukts beitragen soll. Außer der Durchflussmenge und Dichte kann das Gerät auch die Viskosität messen.

Weil im Prozess integrierte Viskositätsmessgeräte oft sehr teuer sind, werden diese Bestimmungen meist im Labor und nicht in der Fertigungslinie vorgenommen. Mit dem Durchflussmengen-Messgerät können Anwender nun die Viskosität direkt im Prozess und in Echtzeit messen und die Steuerparameter entsprechend anpassen, ohne auf Laborergebnisse warten zu müssen, so der Anbieter.

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