Gut zu wissen Eat the Frog: So machen Sie Schluss mit Aufschieberitis

Redakteur: Sebastian Hofmann

Die Eat-the-Frog-Methode hilft Ihnen dabei, Ihr Zeitmanagement zu verbessern. Was dahinter steht und wie die Methode funktioniert.

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Wenig appetitlich – sinnbildlich steht der Frosch bei der Eat-the-Frog-Methode für unliebsame Aufgaben.
Wenig appetitlich – sinnbildlich steht der Frosch bei der Eat-the-Frog-Methode für unliebsame Aufgaben.
(Bild: ©TPG - stock.adobe.com)

Sie kennen das: Kaum sitzen Sie morgens am Schreibtisch, schon verdirbt Ihnen der Gedanke an eine unliebsame Aufgabe den Tag. Immer und immer wieder verschieben Sie sie nach hinten – bis sie am Ende hinten runter fällt und am nächsten Tag erledigt werden muss. Die Eat-the-Frog-Methode macht Schluss mit dieser Prokrastination. Ihr Ziel: Unangenehme Aufgaben nicht am Schluss, sondern zuerst abarbeiten. Wie Sie dabei am besten vorgehen und welche Vorteile die Methode hat, erfahren Sie hier:

Schritt 1: Den Frosch erkennen

Nehmen Sie sich zu Beginn Ihres Arbeitstages kurz Zeit: Was würden Sie heute am liebsten verschieben? Worauf haben Sie am wenigsten Lust? Das ist Ihr Frosch! Diese Aufgabe erledigen Sie jetzt gleich.

Schritt 2: Verspeisen Sie ihn in kleinen Portionen

Sie müssen nicht den kompletten Frosch auf einmal runter schlingen. Will heißen: Splitten Sie Ihre Tätigkeit in erreichbare Teilaufgaben und setzen Sie eine nach der anderen um. Wichtig ist nicht, dass Sie die Aufgabe komplett abschließen, sondern dass Sie Stück für Stück vorankommen.

Schritt 3: Verbreiten Sie die gute Botschaft

Wer den Frosch gegessen hat, verdient eine Belohnung. Gönnen Sie sich eine längere Mittagspause oder erzählen Sie dem Chef oder den Kollegen von Ihrer Leistung. Ein kleines Lob motiviert Sie für die anderen Aufgaben des Tages.

Vorteil 1: Sie sind befreiter

Sicher, sie können versuchen, die unangenehme Tätigkeit zu verschieben – doch im Magen liegen wird Sie Ihnen trotzdem. Indem Sie sie direkt erledigen, sparen Sie sich das schlechte Gewissen und können sich voll den anderen Aufgaben widmen.

Vorteil 2: Sie setzen die richtigen Prioritäten

Kleinigkeiten und Unwichtiges abzuarbeiten, geht schnell. Häufig sind diese Tätigkeiten jedoch nicht ausschlaggebend für das Vorankommen Ihrer Arbeit. Verzögerungen und Unproduktivität sind die Folge.

Vorteil 3: Sie erreichen etwas

Wer einen Blick auf einen täglich wachsenden Berg unangenehmer Tätigkeiten hat, gibt eher auf. Indem Sie regelmäßig abarbeiten, halten Sie den Arbeitsdruck niedriger und vermeiden diese Falle.

Wussten Sie's?

Dinge aufzuschieben sieht jeder vierte Deutsche als seine schlechteste Gewohnheit. Das ergab eine Umfrage von Reader`s Digest im Jahr 2011.

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