Segoni AG

Effizientes ERP/PPMS-System sichert Marktchancen im Werkzeug- und Formenbau

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Planungs- und Steuerungstool problemlos implementierbar

Bevor das ERP-System Segoni.Futur eingeführt wurde, benutze man einen einfacheren Projektplaner. Dieser nutze dem Unternehmen zunächst, kam dann aber schnell an seine Grenzen. „Wir wussten letztlich über das was wir wirklich leisten konnten nicht genügend Bescheid, sodass Kapazitäten ungenutzt blieben und wir uns teilweise unsicher waren, ob wir eine feste Terminaussage überhaupt noch bestätigen können.“, sagt Klink.

Die Einführung des Planungs- und Steuerungstools Segoni.Futur lief unproblematisch. Bei µ-Tec fühlte man sich durch Segoni gut auf die neue Arbeitsweise vorbereitet. Zunächst gab es eine Organisationsberatung, die dem Unternehmen Optimierungsmöglichkeiten bei den Arbeitsabläufen und dem Grundriss der Werkstatt aufzeigte. Darauf folgte eine Stundensatzermittlung und im Anschluss wurden die Mitarbeiter in drei aufeinander aufbauenden Schulungen, mit jeweils höherem Wissensstand, im Umgang mit der Software geschult. Hin und wieder tauchen sicherlich auch heute noch Fragen über Funktionen auf, die man sehr selten nutzt, aber für solche Fälle gibt es ja den Telefon-Support.

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Anfängliche Zweifel der Belegschafte waren bald verweht

Das Gesamtkonzept von Segoni beinhaltet auch Organisationsmittel wie Kisten oder Magnettafeln. Gemeinsam erarbeitete man eine feste Struktur dafür, wie sich die einzelnen Kisten durch die Fertigung bewegen sollten um einem klar definierten Arbeitsablauf zu folgen. Zuvor gab es bei µ-Tec Regalwagen, teilweise waren die Artikel aber losgelöst von diesen Regalen. Die Teile wurden hier und da gebraucht, wurden von dem Wagen genommen und lagen dann bei einer Maschine. Der nachfolgende Mitarbeiter musste später das Teil suchen. Klink findet: „Das ist mit den Kisten jetzt natürlich anders. Das Teil kommt zurück, die Kiste kommt wieder ins Regal und jeder weiß, wo er sie zu suchen hat wenn sein Arbeitsschritt dran ist.“

Mit der Einführung von Segoni.Futur arbeitete die Belegschaft erstmalig auch mit einem BDE. Der Barcode-Scanner, der Arbeitszeiten an das System zurückmeldet, wurde zunächst skeptisch aufgenommen. Klink erinnert sich: „Ganz am Anfang musste man gegen Zweifel argumentieren, die in Bezug zu dem Aufwand geäußert wurden, denn alles was man protokollieren muss ist extra Aufwand. Wenn ein Fräser sonst nur Werkzeuge verwaltet und Späne macht, dann muss er jetzt plötzlich noch irgendwelche Dokumente führen – dort das Verständnis zu bekommen, dass das mit den Barcode-Lasern wichtig ist, zeitgenau gemacht werden muss und gar nicht so viel Aufwand darstellt, weil man einfach nur drüber scannt, das wurde durch das Lernen am System und das Üben damit letztlich zur Selbstverständlichkeit.“

Mehr im Werkzeugbau leisten und dabei weniger Zeit aufwenden

Michel Klink ist froh, dass man im richtigen Moment erkannt hat, dass es im Unternehmen ungenutzte Ressourcen gibt, die man nur durch grundlegendes Umdenken erreichen kann. Der Arbeitsaufwand um ein Teil zu fertigen plötzlich verringerte sich deutlich. „Die Stunden sind weniger geworden, weil die Unwägbarkeiten weg sind - bedingt durch einen besseren Informationsfluss, durch exaktere, detailgenaue Informationen an der richtigen Stelle, durch eine bessere Planung von Arbeitsfolgen und einer besseren Übersicht der Abhängigkeit von Teilen zu Baugruppen“, erklärt Klink. Zum einen bedeuten mehr Projektstunden natürlich eine erhöhte Kapazität, zum anderen aber auch eine Entlastung der Mitarbeiter. „Heute können wir mit weniger Überstunden und weniger Stress mehr leisten als in der Vergangenheit.“, ergänzt Klink. „Die Verlustzeiten die vorher existiert haben, in denen Mitarbeiter an den Maschinen erstmal alles klar machen mussten um verantwortlich arbeiten zu können, sind sehr, sehr klein geworden. Solche Verlustzeiten tauchen nur noch auf, wenn ich etwas falsch in die Arbeitskarte eingetragen habe, aber wenn die Arbeitsvorbereitung (AV) gut gemacht ist, läuft das Projekt durch und keiner muss mehr nachfragen. Es ist mit weniger Stress verbunden, was zur Folge hat, dass weniger Nacharbeit entsteht und ich selbst weniger Stunden für ein Projekt aufwenden muss.“

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