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Die Vorteile des Heller/Voith-Verfahrens sind deshalb nicht unbedingt beim klassischen Lohnverzahner mit hohen Stückzahlen und eher geringer Werkstückvarianz angesiedelt. Vielmehr sind es die Systemlieferanten, wie Hersteller von Fahrzeugen, Maschinen oder Maschinenbauteilen, die auf der Maschine auch andere Zerspanungsaufgaben durchführen können.
Interessant wird das Verfahren aber sicher auch für Getriebehersteller, ist Heller überzeugt, die sich zusätzlich mit der Herstellung von kompletten Baugruppen beschäftigen. Das gilt vor allem für Großgetriebe, denn mit den Maschinen und der Technologie von Heller sind unterschiedlichste Bearbeitungen durchzuführen und zusätzlich sehr effizient auch Zahnräder sowie Kegelräder zu bearbeiten.
Standardwerkzeuge wurden entsprechend modifiziert
Sandvik Coromant hat deshalb Standardwerkzeuge modifiziert und Neuentwicklungen in die Fräser einfließen lassen und ist mit den Bearbeitungsergebnissen bis heute außerordentlich zufrieden. In einem zweiten Schritt konzentriert sich der Werkzeughersteller deshalb auf das Hartfräsen.
Das könnte man zwar mit Vollhartmetall-Schaftfräsern bewältigen, aber Sandvik Coromant setzt wegen der angestrebten hohen Produktivität und Wirtschaftlichkeit mit Heller auf spezielle Topf- beziehungsweise Scheibenfräser. Allein die Tatsache, dass man sich mit dem Verfahren die gewünschte Flexibilität und Produktivität ins Haus holt, keine Abhängigkeit – auch hinsichtlich der Software – mehr besteht, werden die potenziellen Zielgruppen mehr als erfreut zur Kenntnis nehmen.
Weitere Informationen: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in 72622 Nürtingen, Tel. (0 70 22) 77-0, info@heller.de
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