Suchen

Fräsen in der Kunststoffwelt

Ein neuer 5-Achser für Werkzeug- und Formenbauer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die kompakte G-S-F(15-10)/MK wurde von HG Grimme in Stuttgart auf der AMB 2018 zum ersten Mal präsentiert. Diese Maschine ergänzt nun das Modell- und Formenbauprogramm ideal, heißt es.

Firmen zum Thema

Die G-S-F(15-10)MK von HG Grimme ist laut Hersterller der ideale 5-Achs-Partner für Modell- und Formenbauer. Vom Schruppen bis zur Feinstbearbeitung hat sie alles „drauf“, betont HG Grimme.
Die G-S-F(15-10)MK von HG Grimme ist laut Hersterller der ideale 5-Achs-Partner für Modell- und Formenbauer. Vom Schruppen bis zur Feinstbearbeitung hat sie alles „drauf“, betont HG Grimme.
(Bild: A. Bernhard / H G Grimme)

Sie bietet laut Herstellerangaben ein großes Arbeitsfeld mit Verfahrwegen der X-/Y-/Z- Achsen von jeweils 2300/1800 und respektive 1200 mm. Und das bei einem, wie es weiter heißt, sehr kleinen Aufstellmaß von rund 5200 mm × 2700 mm × 4500 mm. Der Maschinenbediener steht vor der langen X-Achse und hat über vierflügelige Drehtüren leicht den direkten Zugang zum Maschinenraum und genießt somit den vollen Blick aufs Bauteil während der Fräsbearbeitung.

Vom Schruppen bis zur Superfeinbearbeitung

Egal ob Kunststoff-, Composite- oder Aluminiumbauteile, alle Materialien könnten auf dieser Maschine, aufgrund der sehr stark ausgelegten 21-kW-Frässpindel und der an diese Kraft und Dynamik gut angepassten Maschinenkomponenten auch aus vollem Blockmaterial bearbeitet werden. Das Schruppen oder Schlichten, bis hin zur feinsten „Superfine-finish-Oberfläche“, ist sehr gut machbar und einfach zu handhaben. Dabei unterstützend wirken auch die neu implementierten, thermisch gekoppelten (mit Wasserkühlung), spielfreien Rundachsengetriebe, erklären die Maschinenbauer.

Bildergalerie

Keine Probleme mit verirrten Spänen

Alle entstehenden Feinstäube oder Späne können laut HG Grimme Systech manuell oder aber auch automatisch abtransportiert werden. Rund um den Maschinentisch hat der Hersteller außerdem Trittflächen angebracht, welche auch ein Durchfallen der Reststücke und Späne nach unten ermöglichen sollen. Nach oben hin kann die Maschine über ein optionales Faltdach verschlossen werden, heißt es weiter. Alle Maschinenführungen liegen außerdem gut geschützt über den Geschehnissen beim Zerspanungsprozess.

Die preislich attraktive Fräse für Großes und Kleines

Nicht nur die Dynamik der Maschine (Beschleunigung pro Achse bis 3700 mm/s², Linearachsen X/Y/Z bis 60/60/30 m/min, Rundachsen A/C bis 14.000 °/min), sondern auch die Anschaffungskosten von rund 300.000 Euro, bieten laut HG Grimme attraktive und vielversprechende Perspektiven. Denn niedrige Anschaffungskosten halten bekanntlich den Maschinenstundensatz niedrig und ermöglichen dem Nutzer gute wirtschaftliche Vorteile, heißt es. Die Maschine könne deshalb auch für große, schwere Bauteile, aber ebenso auch für die Bearbeitung relativ kleiner und einfacher Komponenten genutzt werden.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45656903)