Interview: Sale-and-lease-back „Eindeutig ein attraktives Finanzierungstool für den Maschinenbau“

Autor: Manja Wühr

In der Corona-Pandemie geraten Maschinenbauer immer stärker unter Druck. Wie es am Markt tatsächlich aussieht und wie man auch ohne Bank schnell an frisches Geld kommt, darüber sprachen wir mit Carl-Jan von der Goltz, geschäftsführender Gesellschafter von Maturus Finance.

Carl-Jan von der Goltz, geschäftsführender Gesellschafter von Maturus Finance: „Sale-and-lease-back eignet sich für jede Situation, in der eine Bank nicht will, nicht kann oder nicht darf.“
Carl-Jan von der Goltz, geschäftsführender Gesellschafter von Maturus Finance: „Sale-and-lease-back eignet sich für jede Situation, in der eine Bank nicht will, nicht kann oder nicht darf.“
(Bild: Maturus Finance)

Löchrige Lieferketten erschweren die Beschaffung von Rohstoffen und Bauteilen. Viele Vertriebswege bleiben verschlossen oder mussten ins Virtuelle verlagert werden. Auch die Auftragseingänge sind vor allem 2020 eingebrochen. Die Corona-Pandemie hat dem Maschinenbau teilweise stark zugesetzt. Viele stehen nun vor der Herausforderung Liquidität zu schaffen – auch wenn die Bonität angeschlagen ist.

Herr von der Goltz, wenn es ums Geld geht sind Sie ganz nah am deutschen Mittelstand. Wie geht es den deutschen Maschinenbauern?

Carl-Jan von der Goltz: Das ist aktuell schwer zu sagen. Durch Kurzarbeit, durch Fördermittel, durch Überbrückungshilfen, aber auch durch die bis Ende April ausgesetzte Insolvenzantragspflicht wissen viele Maschinenbauer gar nicht wie es ihnen tatsächlich geht. Noch nicht.