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IMKK Einweihung des Neubaus der Feuerfestindustriein Höhr-Grenzhausen

| Redakteur: Jürgen Schreier

In den vergangenen eineinhalb Jahren ist auf dem Keramik-Campus in Höhr-Grenzhausen im Rahmen des Innovationsclusters Metall-Keramik-Kunststoff (IMKK) ein Neubau für die Feuerfestindustrie entstanden. Demnächst wird ein neuer Institutskomplex bezogen.

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Das europäische Kompezenzzentrum der Feuerfestindustrie hat 113 Mio. Euro gekostet.
Das europäische Kompezenzzentrum der Feuerfestindustrie hat 113 Mio. Euro gekostet.
(Bild: MMK)

In den vergangenen eineinhalb Jahren ist auf dem Keramik-Campus in Höhr-Grenzhausen im Rahmen des Innovationsclusters Metall-Keramik-Kunststoff (IMKK) ein Neubau für die Feuerfestindustrie entstanden. Das European Centre for Refractories gGmbH (ECREF) und der Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e.V. aus Bonn ziehen gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe – Glas/Keramik – GmbH (FGK) in den neuen Institutskomplex. Am 19. April 2013 werden die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen und Wirtschaftsministerin Evelin Lemke das neue Gebäude einweihen.

Investitionsvolumen liegt bei rund 13,5 Mio. Euro

Der Umzug des ECREF von Bonn in den Westerwald und die Erweiterung des FGK bedeuten einen enormen Kompetenzzuwachs für den Keramik-Standort Höhr-Grenzhausen sowie eine Stärkung des Innovationsclusters Metall-Keramik-Kunststoff. Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innenministerium, die Kommunen und die Bauträger stemmten gemeinsam dieses Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 13,5 Mio. Euro. Die finanziellen Mittel stammen in erster Linie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und werden vom Land Rheinland-Pfalz und den lokalen Akteuren kofinanziert.

Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft

Das ECREF steht ebenso wie das FGK für die innovative Keramik – von der traditionellen Nutzung bis hin zu hochtechnologischen Anwendungsfeldern und synthetischen Hightech-Produkten. Gemeinsam mit der Fachrichtung Werkstofftechnik der Hochschule Koblenz und dem Cera-Tech-Center (CTC) bilden die beiden Institute künftig einen Schwerpunkt innerhalb des Bildungs- und Forschungszentrums Keramik (BFZK).

„Am Standort Höhr-Grenzhausen konzentriert sich nun keramisches Wissen und Know-how auf engstem Raum“, erklärt Gudrun Hummerich, zentrale Clustermanagerin des IMKK. „Das Projekt bietet beste Chancen, um Netzwerke zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Clustergebiet auf- und auszubauen sowie Synergien zu schaffen.“ Mit der lokalen Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt sich die Region zum europäischen Kompetenzzentrum der Feuerfestindustrie.

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