Suchen

Rohrverbindungen Elektroschweiß-Know-how sichert Englands Gasversorgung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Norma-Group, ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, stattet einen langjährigen britischen Kunden der Gas- und Wasserversorgungsbranche mit elektrogeschweißten Anzapf-T-Stücken aus.

Firmen zum Thema

Solche Elektroschweißverbindungen sind die Spezialität der Norma-Group. Hier ein Beispiel in vorm eines sogenannten Anzapf-T-Stücks. Das Unternehmen konnte sich aufgrund dieses Know-hows einen Auftrag bezüglich des britischen Gasverteilungsnetzes sichern.
Solche Elektroschweißverbindungen sind die Spezialität der Norma-Group. Hier ein Beispiel in vorm eines sogenannten Anzapf-T-Stücks. Das Unternehmen konnte sich aufgrund dieses Know-hows einen Auftrag bezüglich des britischen Gasverteilungsnetzes sichern.
(Bild: Norma-Group )

Die Produkte werden vom Norma-Group-Tochterunternehmen Kimplas in Nashik (Indien) produziert, heißt es weiter. Der Vertrieb läuft über Kimplas Ltd UK. Seit Mitte April liefere man aus – und das noch über die nächsten drei bis fünf Jahre hinaus. Letzendlich bedeutet der Auftrag rund drei Millionen Elektroschweißverbindungen, betont Norma-Group. Diese werden in einem über 70.000 km langen Gasnetz installiert, das Privathaushalte und Industriekunden an die lokale Versorgung anschließt. „Der Auftrag beweist, wie wichtig unsere Produkte für die allgemeine Grundversorgung sind“, sagt Dr. Michael Schneider, Vorstandsvorsitzender der Norma-Group. Die Elektroschweißverbindungen sind zum unterirdischen Fügen von solchen Versorgungsleitungen ideal, denn sie halten über lange Zeiträume sicher und zuverlässig, erklärt Schneider.

Elektroschweißverbinder haben es quasi in sich...

Die Elektroschweiß-Verbindungen fügen Gas- und Wasserleitungen besonders sicher, weil die Rohre und das Verbindungsstück beim Elektroschweißen eine stoffschlüssige und deshalb extrem robuste Verbindung eingehen, heißt es weiter. Die Verbinder aus thermoplasischem Kunststoff sind dazu mit einem integrierten Heizelement ausgestattet. Nachdem man Rohr und Verbinder zusammengesteckt hat, wird das Heizelement für eine bestimmte Zeit mit elektrischem Strom beaufschlagt, wobei es sich aufheizt. Dadurch schmilzt der Kunststoff im Bereich des Heizelements, was die Fügepartner miteinander dicht verschweißt. Weil die Verbindung so dicht sei, eigneten sich die Elektroschweißverbindungen vor allem für gas- und flüssigkeitsfördernde Systeme. Die sogenannten Anzapf-T-Stücke können übrigens auch an bestehende Rohrsysteme nachträglich angebaut werden, merkt Norma-Group an. In Zusammenarbeit mit Kimplas Ltd UK. wurden sie außerdem extra an die britischen Verhältnisse angepasst.

Die Norma-Group hat Kimplas im Jahr 2018 akquiriert, um ihr Wassermanagementportfolio zu erweitern und ihre Position im asiatischen Raum zu stärken. Kimplas entwickelt und produziert seit 1996 thermoplastische Verbindungslösungen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46600353)