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Konferenz

Elemica zeigt innovative Lieferkettenlösungen

| Autor/ Redakteur: Ulrich W. Schamari / Melanie Krauß

Das digitale Versorgungsnetzwerk für die Prozessindustrie Elemica stellte auf der Tagung „Disruptive Supply Chain Innovations Conference“ in Montabaur Next-Generation-Techniken vor, die zu neuen Wegen in der Absicherung von Lieferketten führen sollen.

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Laut Stefan Stange, Senior Vice President Sales Europe bei Elemica, ist die Sendungsverfolgung vergleichbar zu der bei Amazon.
Laut Stefan Stange, Senior Vice President Sales Europe bei Elemica, ist die Sendungsverfolgung vergleichbar zu der bei Amazon.
(Bild: Ulrich W. Schamari)

Stefan Stange, zuständig für die europäischen Märkte, erläuterte die Neuheiten, die das Unternehmen zur Optimierung der Lieferkette und zum Erreichen digitaler Transformationsziele bietet: „Wir sind von der Historie her darin etabliert, ERP-Systeme zwischen der Prozessindustrie direkt miteinander zu verbinden. Neu entwickelt hat sich jetzt, dass wir eben auch Partnern der Prozessindustrie – seien es Partner, die Kunden von unseren Kunden sind, oder Planungs- wie auch Logistik­unternehmen – Angebote für den passenden Datentransfer unterbreiten.“

Das bedeute im Klartext, so Stange, dass Elemica natürlich die direkte Konnektivität weitervermiete, wenn viel Datentransfer stattfinde, also sehr große Volumina übermittelt würden oder sehr häufiger Austausch erfolge. Aber auch für den sogenannten Long-Tail-Bereich – wenn nur hin und wieder einmal ein Datenaustausch stattfindet – habe man Lösungen im Bereich „Quick Link“ sowohl von den eigenen zu anderen Kunden als auch von den eigenen Kunden zu deren Lieferanten oder zu Logistikunternehmen.

„Quitting E-Mail“ sei da das Motto. Das bedeute, dass man sehr einfach diese Konnektivität herstellen könne. Die Verbindung lasse sich sehr schnell mit wenig Aufwand etablieren, wodurch auch sehr schnell ein Benefit entstehe. Das sei eine der Neuerungen.

Eine weitere Neuerung ist laut Stange, dass all diese Informationen und Daten genutzt werden, um die entsprechende Transparenz der Aktionen zu bieten. „Stichwort ist hierbei: Where is my stuff?“, erklärte Stange. Man könne immer ganz genau wissen, welchen Status man gerade in der Lieferkette habe. Dies kenne man als Sendungsverfolgung bereits bei Lieferungen von Amazon und anderen Onlinehändlern.

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    Darüber hinaus gehe jedoch die Möglichkeit, Ereignisse in der Lieferkette zu antizipieren. So lasse sich vorherberechnen, dass freitags durch Staus auf bestimmten Straßenabschnitten die Ware nicht pünktlich ausgeliefert werden könne und erst am Montag beim Empfänger ankomme. Die Antizipation erfolge hier auf der Basis zurückliegender Ereignisse, was ein deutlicher Schritt hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz sei. Ermöglicht werde dies durch Big Data. Man habe die ganzen Informationen im Netzwerk und versuche, die für einen bestimmten Prozess relevanten Daten sichtbar zu machen.

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