Holzapfel Eloxaloberflächen mit integriertem Potentialausgleichspunkt

Redakteur: Carmen Kural

Eloxal partiell plus (HT-C60) ist eine Entwicklung von Holzapfel für partiell anodisch oxidierte Aluminiumwerkstücke.

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Eloxal partiell plus ist eine Lösung für partiell anodisch oxidierte Aluminiumwerkstücke, die reproduzierbar und lagegenau eloxalfreie Stellen erzielt.
Eloxal partiell plus ist eine Lösung für partiell anodisch oxidierte Aluminiumwerkstücke, die reproduzierbar und lagegenau eloxalfreie Stellen erzielt.
(Bild: Holzapfel)

Das Unternehmen setzt mit dem Verfahren zur partiellen Anodisierung eloxalfreie Punkte bereits beim Eloxieren. Dies geschieht mithilfe eines speziell entwickelten Abdichtelementes, das in Verbindung mit einer besonderen Gestell- und Abdecktechnik erwirkt, dass definierte Stellen am zu eloxierenden Bauteil gezielt eloxalfrei bleiben, wie mitgeteilt wird.

Diese Technik berge deutliche Vorteile: Da die nachfolgenden Bearbeitungsschritte entfallen, sei das Verfahren effizienter. Zudem biete die partielle Anodisation durch das Wegfallen eines ganzen Arbeitsganges ein verringertes Ausschussrisiko, eine Reduzierung der Logistik und damit mehr Prozesssicherheit sowie Kostenreduktion.

Eloxal partiell plus erziele reproduzierbare Ergebnisse – und damit lagegenaue, prozesssichere eloxalfreie Stellen. Das macht das Verfahren gerade für die Massenproduktion interessant, wie es heißt. So werden beispielsweise in der Automobilindustrie häufig Bauteile mit Schutzeloxal versehen und nachträglich durch aufwendige Bearbeitung mit einem Erdungspunkt versehen – das soll mit der partiellen anodischen Oxidation künftig entfallen.

Gehäusehersteller von elektrischen Baugruppen wie kleinen Brennstoffzellen, Kameragehäusen, medizintechnischen Geräten oder Outdoorequipment, das mit Strom arbeitet (Taschenlampen), sollen ebenfalls von den eloxalfreien Stellen, die eine Schutzschaltung oder sehr gute elektrische Leitfähigkeit ohne Nacharbeit gewährleisten, profitieren. Denn hier seien außen optisch anspruchsvolle Oberflächen sowie innen Schutzeloxal, aber zugleich die Leitfähigkeit und Erdungspunkte gefragt.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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