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Hannover Messe 2018

Endress + Hauser gewinnt mit Kompaktthermometer den Hermes-Award

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Mit seinem hygienischen Kompaktthermometer I-Therm Trustsens TM371 gewinnt Endress + Hauser als eines von fünf nominierten Unternehmen den Hermes-Award 2018.

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Von außen ist es dem Sensor nicht anzumerken, doch seine inneren Werte überzeugen: Die automatische Temperaturkalibrierung des Sensors erfolgt über die materialspezifische, exakte und langzeitstabile Curie-Temperatur eines im Sensor integrierten Referenzsensors.
Von außen ist es dem Sensor nicht anzumerken, doch seine inneren Werte überzeugen: Die automatische Temperaturkalibrierung des Sensors erfolgt über die materialspezifische, exakte und langzeitstabile Curie-Temperatur eines im Sensor integrierten Referenzsensors.
(Bild: Enderss + Hauser/Mark Reddy)

Das Kompaktthermometer eignet sich für sicherheits- und qualitätsrelevante Prozesstemperaturmessungen, wie sie in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie erforderlich sind. Die automatische Temperaturkalibrierung des Sensors erfolgt über materialspezifische, exakte und langzeitstabile Curi-Temperatur eines im Sensor integrierten Referenzsensors, so der Hersteller. Die automatisierte Inline-Kalibrierung des Temperatursensors sei auditsicher und vermeide zusätzliche Arbeitsabläufe für regelmäßiges Nachkalibrieren.

Mobiles Laserschweißsystem

Das Unternehmen Alpha Laser wurde mit seinem mobilen Laserschweißsystem für flexible Reparaturarbeiten nominiert. Das Besondere sei, dass die AR-Visualisierung des Schweißprozesses über eine 3D-Laserschutzbrille erfolgt. Diese ermögliche es dem Benutzer, gleichzeitig die Schweißaufgabe und seine Umgebung wahrzunehmen. Der Schweißbereich wird in seinem Blickfeld vergrößert dargestellt und prozessrelevante Daten werden im Bild eingeblendet, heißt es. Der Laserstrahl werde über ein ergonomisch ausgearbeitetes Handgerät ausgelöst, das einen flexiblen und sicheren Einsatz ermögliche.

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Aktives Exoskelett

GBS German Bionic Systems wurde mit seinem aktiven Exoskelett namens German Bionic Cray X nominiert, das die körperliche Arbeit des Menschen unterstützt. Dabei wird die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft über intelligente Mechatronik kombiniert. So unterstützt und verstärkt das Exoskelett die Bewegungen des Trägers. Mithilfe einer Smartwatch kann die Stärke des Systems individuell und aufgabenspezifisch angepasst werden, heißt es. Die dazugehörige cloudbasierte Software basiert auf Open-Source-Technologie und offenen Standards. Mit dem Exoskelett können körperlich schwere Hebetätigkeiten aktiv unterstützt werden und Personen mit geringer oder nachlassender Hebefähigkeit weiter im Arbeitsprozess eingebunden bleiben, so der Hersteller.

Integrales Schutzsystem für das automatisierte Fahren

Ebenfalls nominiert wurde das Projekt Safe der TH Ingolstadt und des Unternehmens Continental. Es beinhaltet ein integrales Schutzsystem für automatisiertes Fahren und ermöglicht mithilfe von Kamera-, Radar- und Lidarsensoren die sichere Prädiktion der Schwere eines zu erwartenden Unfalls sowie das Auslösen von Schutzsystemen vor und zum Kollisionszeitpunkt, heißt es. Eine Safety Domain Control Unit steuert die Entscheidung, welche Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Prädiktive Fahrzeugsicherheitssysteme sind für autonomes Fahren unabdingbar, weil sie erheblich zur Akzeptanz der fahrerlosen Mobilität beitragen und dafür Sorge tragen soll, dass die Kundenakzeptanz des hochautomatisierten Fahrens steigt.

AR steigert Produktivität

Bei dem Projekt Skylight Augmented Reality (AR) handelt es sich um eine Softwareplattform des Unternehmens Upskill aus den USA, die neue Technologien nutzt, die durch das Internet der Dinge (IoT) bereitgestellt werden. Mit AR für Smart Glasses könne man komplexe Arbeitsschritte erläutern, womit die Fehlerrate in der Produktion signifikant sinke und die Arbeitsproduktivität steige. Die drei Funktionen Skylight Application Builder, Skylight Connect und Skylight geben dem Anwender die Möglichkeit, neue AR-Lösungen auf einer gemeinsamen Plattform zu erstellen, zu testen und zu implementieren, heißt es. Daten aus der Produktion seien direkt in die AR-Anwendung zu integrieren.

Endress + Hauser auf der Hannover Messe 2018: Halle 11, Stand E58,

Alpha Laser auf der Hannover Messe 2018: Halle 16, Stand G17,

GBS German Bionic Systems auf der Hannover Messe 2018: Halle 17, Stand D13,

TH Ingolstadt/Continental auf der Hannover Messe 2018: Halle 2, Stand A52/Halle 5, Stand E18,

Upskill auf der Hannover Messe 2018: Halle 6, Stand F46/4

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