Energieeffizienz Energieverbrauch einer Drehmaschine sinkt um die Hälfte
Wie selbst bei modernen Fertigungszentren noch bis zu 48% Energie eingespart werden kann, zeigt ein Maschinenbauunternehmen. Bei dessen Projekt Greenplus wurden buchstäblich alle Energieverbraucher in Zusammenarbeit mit einem Kühlgerätehersteller zunächst analysiert und dann optimiert.
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Mit der Drehmaschine Univertor AC (Bild 1 – siehe Bildergalerie) stellt Weisser, St. Georgen, seinen Kunden schon heute eine in puncto Wirtschaftlichkeit optimierte Fertigungsmaschine zur Verfügung. Dass sich jedoch selbst bei einer derartigen Hightech-Maschine im Betrieb noch bis zu 48% Energie einsparen lässt, zeigen die Schwarzwälder mit ihrem zukunftsweisenden Projekt Greenplus.
Konsequente Optimierung auf Energieeffizienz
Um für seine Kunden einen messbaren Wettbewerbsvorteil durch geringstmögliche Stückkosten in den Fertigungsprozessen zu realisieren, hat Weisser für seine Maschinenbaureihe Univertor AC ein „grünes“ Zukunftsprojekt erarbeitet, das in unterschiedlicher Realisierungstiefe sofort in die Praxis umsetzbar ist. Dabei wurde prinzipiell kein Optimierungspotenzial ausgeschlossen, auch wenn es zunächst fast vernachlässigbar klein erschien.
Dabei sind auch nicht unmittelbar zur Energieeinsparung führende Maßnahmen verwirklicht – wie beispielsweise leichtere Bedienbarkeit und Kaizen-Aspekte. Für eine bessere Transparenz der Ergebnisse wurde das Projekt in sechs Funktionsgruppen unterteilt:
- Rotationsdrehen,
- Antriebe,
- Hydraulik und Luft,
- Ergonomie,
- Licht sowie
- Kühlung.
Alle Antriebskomponenten im Wirkungsgrad optimiert
Bei den Antrieben wurden die Motorauslegung bezüglich bewegter Masse und Beschleunigung angepasst und alle Antriebskomponenten im Wirkungsgrad optimiert. Das Ergebnis ist eine Reduzierung der Anschlussleistung und eine geringere Leistungsaufnahme in den unterschiedlichen Betriebsarten.
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