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Für die Verflüssiger, Verdampfer, Kühllamellen, Wärmetauscherflächen, Rohrbögen und alle weiteren Kältekomponenten wurde die gesamte Geometrie der Luft- und Flüssigkeitskreisläufe optimiert. Als Steuerungsbauteile kommen in den Cool-Efficiency-Geräten elektronische Expansionsventile zum Einsatz.
Kältemittelmengen und Regelelektronik exakt auf die Anforderungen ausgelegt
Optimiert ausgelegt sind zudem die Kältemittelmengen und die Regelelektronik. Beide sind dabei für die kältetechnischen Anforderungen an das jeweilige Gerät und die Anwendung angepasst.
Cool-Efficiency-Kühlgeräte von Rittal verfügen serienmäßig über eine integrierte elektrische Kondensatverdunstung und einen nanobeschichteten Verflüssiger. Dessen Oberfläche ist mit einer glasartig harten und besonders glatten Beschichtung (Rinano) versehen, die Staub- und Schmutzpartikeln keinen Halt bietet.
Versuche unter schwierigsten Umgebungsbedingungen in Produktionshallen haben bewiesen, dass mit dieser blau schimmernden Oberflächenveredelung der Verflüssiger auch ohne Filtermatten sauber bleibt. Dies ermöglicht einen konstant hohen Wirkungsgrad und minimale Wartungskosten. Auf Grund dieser guten Erfahrungen gehen Cool-Efficiency-Kühlgeräte bei Rittal Zug um Zug in Serie und sollen bereits im Sommer 2010 in allen bisherigen Leistungsklassen des Hauses verfügbar sein.
Hohes Potenzial für mehr Energieeffizienz
Das Greenplus-Projekt präsentierte Weisser auf der EMO 2009 in Mailand. Kunden, die bereits Maschinenaufträge bei Weisser platziert hatten, fragten spontan nach, welche dieser Energieeffizienz-Steigerungsmaßnahmen sich im laufenden Projekt noch verwirklichen lasse. Die Antwort: Der Realisierungsgrad ist variabel gestaltbar und dabei entscheidend auch von den Vorstellungen abhängig, die der Anwender bezüglich der Amortisierungszeit dieser Maßnahmen hat.
Hinzu kommt, dass bei kleineren Fertigungslosen dem Bereitschaftsmodus, mit seinem hohen Einsparungspotenzial durch Greenplus, besonders große Bedeutung zukommt. Denn typischerweise werden bei den Kunden von Weisser nicht nur eine, sondern pro Werk durchaus 200 oder mehr Maschinen eingesetzt. Dies entspricht einem Einsparungspotenzial von bis zu 86000 Euro pro Jahr (Basis: 200 Maschinen, 0,11 Euro/kWh), zu denen Cool-Efficiency-Kühlgeräte mit mehr als 10000 Euro beitragen.
Dipl.-Ing. Heinrich Styppa ist Leiter Branchenmanagement Maschinenbau bei der Rittal AG in 35726 Herborn; Olaf Oppermann ist Mitarbeiter im Branchenmanagement Maschinenbau im selben Unternehmen.
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