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Nachfolgend sollen beispielhaft für die zuvor genannten Optimierungsbereiche das Rotationsdrehen und der Bereich Kühlung – mit ihrem jeweiligen Einfluss zur Stückkostensenkung und Verbesserung der Energieeffizienz – näher betrachtet werden.
Patentiertes Hart-Rotationsdrehen ersetzt den Schleifvorgang
Die Rotationsdrehtechnik, ein patentiertes Fertigungsverfahren für Längs-, Plan- und Innendrehen von Weisser, ist ideal geeignet, um Drehteile hoher Oberflächengüte herzustellen. Dabei dreht sich auch die Werkzeugschneide, die sich auf einer Bahnkurve (Rotationsbewegung) relativ zum schnell drehenden Werkstück bewegt. Mit diesem Fertigungsverfahren lassen sich drallfreie zylindrische, aber auch „ballige“ Oberflächen an den Werkstücken herstellen.
Das beim Hartdrehen zum Einsatz kommende Rotationsdrehen ersetzt vollständig den Arbeitsgang Schleifen. Diese Technik spart damit nicht nur Zeit und Kosten, sondern ist auch umweltfreundlich: Das Rotationsdrehen arbeitet ohne Kühlmittel. Es entstehen keine Sonderabfälle. Die sauberen, das heißt die nicht durch Kühlschmierstoff verunreinigten Späne können direkt dem Altmetallrecycling zugeführt werden.
Rotationsdrehen spart bis zu 77% der Bearbeitungszeit
Basierend auf hausinternen Messungen lassen sich durch das Rotationsdrehen im Vergleich zu herkömmlichen Hartbearbeitungsverfahren bis zu 77% Bearbeitungszeit einsparen. Die Stückkosten sinken damit gravierend.
Die zuverlässige Kühlung der Steuerung im maschinenintegrierten Schaltschrank übernehmen die besonders energieeffizienten Cool-Efficiency-Kühlgeräte von Rittal. Für die Prozesskühlung, hier der Spindel, kommt zusätzlich ein Rückkühler des Klimaspezialisten zum Einsatz.
Feldversuche bei namhaften Automobilherstellern dokumentieren für die Cool-Efficiency-Geräte eine Energieersparnis von bis zu 45%. Vergleichsbasis sind dabei identische Einsatzbedingungen und Rittal-Kühlgeräte gleicher Leistung, jedoch konventioneller Bauart.
Kühlung trägt ebenfalls zur Energieeffizienz bei
Derart ausgerüstet, kann der Bereich Kühlung beim Greenplus-Projekt von Weisser bis zu 465 kWh pro Jahr und Maschine zur Energieeinsparung beitragen. Die hohen Energieeinsparungen ergeben sich aus der Summe und dem idealen Zusammenspiel neuester Kältekompressor- und Lüftertechnik.
Die Kältekompressoren werden dazu spezifisch auf den Betriebspunkt (Kühlleistung, Innen- und Außentemperatur) eingestellt. Die Lüftermotoren sind mit EC-Technik (electronic commutation) ausgestattet. Durch deren integrierte Kommutierungs-elektronik ergibt sich ein sehr hoher Wirkungsgrad im gesamten Drehzahlbereich, ein besonders leiser Lauf, eine lange Lebensdauer und insgesamt höchste Wirtschaftlichkeit.
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