Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Nachbearbeitung

Entfernen von Stützstrukturen im 3D-Metalldruck

| Redakteur: Simone Käfer

Außer Verzierungen eingravieren können die Laser von Zimmer & Kreim auch Stützstrukturen entfernen.
Außer Verzierungen eingravieren können die Laser von Zimmer & Kreim auch Stützstrukturen entfernen. (Bild: Zimmer & Kreim)

Bei Zimmer & Kreim geht es nicht nur darum, Stützstrukturen im 3D-Metalldruck zu entfernen. Das Unternehmen arbeitet auch an einer vollautomatisierten, digitalen Nachbearbeitung.

Zimmer & Kreim bietet kundenspezifisch angepasste Laseranwendung zum Entfernen der Stützgeometrie von Bauteilen im SLM-Verfahren an. Den Prototyp einer möglichen Maschine hatte das Unternehmen auf der Formnext 2018 vorgestellt, mit technologischer Unterstützung durch die Indel AG für die Steuerungstechnik sowie Arges für die Lasertechnik. Grundlage dafür ist die Erodiermaschine Genius 900 Nova, deren modularer Aufbau sich zur individuellen Anpassung anbietet. Außerdem soll ihre thermo-symmetrische Mineralgusskonstruktion für Stabilität und Präzision sorgen. Wie Zimmer & Kreim (ZK) berichtet, ist für die Bearbeitung von Bauteilen aus der keramisch beschichteten Nickelbasislegierung Inconel bereits eine Anwendung erfolgreich in Betrieb.

ZK geht aber noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen hat einen möglichen digitalen Workflow in der Nachbearbeitung generativ gefertigter Bauteile anhand eines SLM-Teils entwickelt. Da sich die Nachbearbeitung auf viele Arbeitsschritte und unterschiedliche Verfahren verteilt, muss zunächst die Voraussetzung geschaffen werden, alle Arbeitsschritte digital zu erstellen und dem Bauteil digital mitzugeben. Sämtliche Arbeitsschritte werden dann mit den standardisierten Softwaretools des Programms „Alphamoduli“ von ZK auf Datenbankbasis gespeichert und verarbeitet. Die für die jeweiligen Verfahren vorhandene Jobmanagement-Software steuert daraufhin bauteilindividuell alle Arbeitsschritte vollautomatisiert oder manuell. Ausgangsbasis hierbei ist das jeweilige vom Kunden verwendete CAD/CAM-System auch in Verbindung mit einem kundeneigenen ERP-System.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45712298 / Additive Fertigung)

Themen-Newsletter Additive Fertigung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG: Smart Factory

Vernetzung in der Fabrik? Ja bitte, aber smart und sicher!

Was sind die fünf großen Stolpersteine auf dem Weg zur smarten Produktion? Lesen Sie über Möglichkeiten, Risiken und Notwendigkeiten, die eine Smart Factory mit sich bringt: Cloud, 5G, KI, Digital Twin, Sharing Economy. lesen

Erfolgreich mit Industrie 4.0

Smart Factory

Wir zeigen, worauf es auf dem Weg zur Smart Factory ankommt. Mit Erklärungen, Praxisbeispielen und Dos and Don'ts. lesen