Leistritz auf der EMO 2017 EPS-Schnecken in der halben Zeit fertigen

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit der LWN 100 von Leistritz können EPS-Schnecken für die Lenkungstechnik auf kleinem Raum komplett bearbeitet werden.

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EPS-Schnecke mit hoher Profilgüte, wirtschaftlich hergestellt auf der neuen LWN 100 von Leistritz. Diese Anlage kann auf der EMO 2017 näher begutachtet werden.
EPS-Schnecke mit hoher Profilgüte, wirtschaftlich hergestellt auf der neuen LWN 100 von Leistritz. Diese Anlage kann auf der EMO 2017 näher begutachtet werden.
(Bild: Leistritz)

Elektrisch getriebene Lenkungstechnik, kurz EPS, ist nicht zuletzt wegen des Trends zur Elektrifizierung von Fahrzeugen ein, wie Leistritz sagt, großes Thema für die entsprechenden Hersteller.

Bei diesen Komponenten zählten Präzision und Oberflächengüte, um die hohen Anforderungen über die Lebensdauer eines Fahrzeuges zu gewährleisten. Gleichzeitig suchen OEMs und Zulieferer nach zuverlässigen und produktiveren Verfahren für die Schneckenfertigung. Die LWN-Wirbelmaschinenserie macht Leistritz nach eigenen Angaben technisch seit Jahren zum Marktführer. Nun setze man mit der als Weltpremiere bezeichneten LWN 100 neue Maßstäbe. Denn diese sei in der Lage EPS-Schnecken mit einem Modul von 0,8 bis 3 sowie einem Schwenkwinkel bis 42 ° prozesssicher und doppelt so schnell als andere Systeme zu bearbeiten. Dieser Vorteil kann laut Leistritz für die üblichen Schneckendurchmesser von 14 bis 30 mm bis zu einer Länge von 220 mm ausgespielt werden.

EPS-Schnecken genügen hohen Ansprüchen

Die LWN 100 bringe aber nicht nur die Produktion auf Trab – sie schone auch die Umwelt und spare Betriebskosten: So entfallen dank der Trockenbearbeitung die Kühlschmierkosten, wodurch auch der Teilreinigungsaufwand eingespart werden kann, sagt Leistritz. Das Wirbeln mit Profilplatten und die Finishbearbeitung in hoher Oberflächengüte verkürzen die sonst üblichen Zykluszeiten deutlich, betont der Aussteller. Ein nachfolgender Schleifprozess sei dabei nicht nötig.

Dank des neuartigen Zerspanungsprozesses könne die LWN 100 eine DIN-Verzahnungsqualität der Klasse 6 (quasi gehont) mit bester Oberflächenqualität, sehr hoher Profilgüte sowie Steigungsgenauigkeit erreichen. Das erfülle die Anforderungen bezüglich Drehmoment- und Geräuschverhalten der neuesten Lenkungsgenerationen auch für E- und Hybridfahrzeuge.

Echte Hochleistung auf schmalem Fuß

Laut Hersteller dreht sich die Spindel der LWN 100 mit maximal 4115 min-1 während das Werkstück mit 160 min-1 rotiert. In horizontaler Richtung verfährt der Werkzeugschlitten bis 242 mm. In X-Richtung fährt die Werkzeugspindel von -15 bis 20 mm, um das gewünschte Profil präzise und schnell zu erzeugen. Mit einer Standfläche von nur 3960 mm × 2530 mm (inkl. Kühlaggregat) und einem Gewicht von 6000 kg sowie einer Höhe von 2290 mm, ist die LWN 100 laut Leistritz auch noch besonders klein gebaut. Die dafür eigens entwickelte CNC sei einfach zu bedienen und erlaube die dialoggeführte Programmierung.

Ein weiterer Pluspunkt sagt Leistritz, ist das man beim Maschinenkonzept auf ein wartungsarmes Design Wert gelegt hat. So verfügen alle Führungs- und Antriebseinheiten über einen Rundum-Komplettschutz, erklärt der Hersteller. Die Führungen und Kugelrollspindeln würden deshalb auch zentral geschmiert.

Software setzt Industrie-4.0-Strategien um

Für einen ungehinderten sowie sicheren Abfluss, der beim Wirbeln vor allem entstehenden Kurzspäne, sorge ein integriertes Steilbett. Damit könnten auch 80 bis 90 % der bei der Zerspanung entstehenden Wärme direkt mit den Spänen aus dem Bearbeitungsraum abgeführt werden. Auch kommt die IT-Integrationsfähigkeit der Wirbelmaschine in der Produktion nach Aussage von Leistritz auch nicht zu kurz: Mit den sogenannten „Smart Software Tools“ leiste Leistritz nämlich einen wichtigen Beitrag, um Industrie 4.0-Strategien auch praktisch umzusetzen.

Mehr zu diesen zukunftsträchtigen Möglichkeiten aber können alle Interessierten gerne auf dem Leistritz-Stand erfahren, heißt es.(pk)

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