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Erste Serienanlage für inkrementelle Rohrumformung

| Autor/ Redakteur: Stefanie Flaeper / Frauke Finus

Das vor vier Jahren entwickelte Verfahren der inkrementellen Rohrumformung ist nun in Serie umsetzbar. Die Transfluid GmbH und die TU Dortmund haben ihre Zusammenarbeit fortgesetzt und nach dem Verfahren jetzt auch die passende Rohrumformaschine dazu entwickelt. Sie ermöglicht die Umformung von hochfesten Werkstoffen.

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Mit der Serienanlage zur inkrementellen Rohrumformung können bedarfsgerecht hergestellte Rohre bis zu einem Durchmesser von 90 mm bearbeitet werden.
Mit der Serienanlage zur inkrementellen Rohrumformung können bedarfsgerecht hergestellte Rohre bis zu einem Durchmesser von 90 mm bearbeitet werden.
(Bild: TU Dortmund)

Aus der Zusammenarbeit der Transfluid Maschinenbau GmbH, Hersteller von Rohrbiegemaschinen und Rohrbearbeitungsmaschinen, aus Schmallenberg und dem Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) der Technischen Universität Dortmund ist für die inkrementellen Rohrumformung eine Maschine hervorgegangen, die eine Bearbeitung von Rohren aus hochfesten Werkstoffen ermöglicht. Beim patentierten Verfahren der inkrementellen Rohrumformung wird ein Rohr oder ein Rohrende schrittweise und übergangslos umgeformt.

Langjährige Zusammenarbeit trägt Früchte

Das Rohr wird gebogen und gleichzeitig wird der Rohrdurchmesser eingezogen. Mit diesem Verfahren können Rohre mit verschiedenen Querschnitten und Konturen flexibel gefertigt werden. Die Entwicklung dieses Verfahrens entspringt ebenfalls einer Zusammenarbeit von Transfluid und der TU Dortmund aus den Jahren 2009 und 2010. Die nun entwickelte Rohrumformmaschine, die dieses Verfahren erstmals in Serie ermöglicht, ist in der Produktreihe T-Form von Transfluid angesiedelt.

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