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Erweiterte Funktionen verbessern SPS-Programmierung

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Neue Funktionen einer Automatisierungsplattform sollen es ermöglichen, den Programmiervorgang von speicherprogrammierbaren Steuerungen zu verbessern. Entscheidend dabei sind der neue Function and Function Block Finder, das verbesserte Graphical User Interface sowie das aktualisierte Programmierwerkzeug Codesys.

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Bild 1: Die neue Suchfunktion umfasst auch die Beschreibung der gefundenen Funktionsblöcke und sorgt so für eine schnellere Programmierung der SPS. (Bild. Schneider Electric)
Bild 1: Die neue Suchfunktion umfasst auch die Beschreibung der gefundenen Funktionsblöcke und sorgt so für eine schnellere Programmierung der SPS. (Bild. Schneider Electric)

Um die Durchlaufzeiten bei der Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen zu verkürzen, hat Schneider Electric die Automatisierungsplattform Somachine für SPS-Systeme der Modicon-Baureihe sowie für alle Magelis-Bedienterminals und Altivar-Frequenzumrichter mit integrierter SPS-Funktionalität um neue Funktionen und Softwareupdates erweitert. Für eine einfachere Bedienung und für mehr Flexibilität sorgen in der Version V3 der FFB-Finder (Function and Function Block Finder), ein verbessertes Graphical User Interface (GUI) und ein verbesserter CNC-Editor. Darüber hinaus gibt es ein Update der HMI (Human Machine Interface) sowie eine aktualisierte Version des Programmierwerkzeugs Codesys mit sämtlichen Spracheditoren nach IEC 6113.

SPS erlaubt schnellen Zugriff auf Funktionen und Funktionsblöcke

Mit dem neuen FFB-Finder erhalten Anwender einen schnellen Zugriff auf Funktionen und Funktionsblöcke in Somachine. So lassen sich alle Bibliotheken der Software sehr einfach nach einem geeigneten Funktionsbaustein durchsuchen. Die neue Suchfunktion umfasst auch die Beschreibung der gefundenen Funktionsblöcke und sorgt so für eine schnellere Programmierung von Maschinen (Bild 1).

Für eine einfachere Bedienung hat Schneider Electric das Graphical User Interface verbessert. Wird beispielsweise ein neues Steuerungsprojekt erstellt, können Programmierer auf vorgefertigte Projekte mit einer Grundkonfiguration sowie auf vorbereitete Architekturen zugreifen, die bereits mit kompletten Dokumentationen und Anwendungen hinterlegt sind. Diese Vorlagen erhalten bereits eine ganz bestimmte Steuerung.

Dazu gehören Verschaltungspläne für die Anbindung eines Antriebsreglers oder Grundkonstruktionen für Bussysteme, HMI und Frequenzumrichter. Diese sogenannten TVDA (Tested, Validated and Documented Architecture) dienen als Beispielprojekte, mit denen grundlegende Steuerungsfunktionen einer Anlage sofort und ohne großen Programmieraufwand umgesetzt werden können.

Visualisierungskomponente zeigt Bewegungen in einer Grafik an

Beim aktualisierten CNC-Editor wurde wie in den Vorgängerversionen auf die weit verbreitete Programmiersprache G-Code zurückgegriffen. In V3 wurde der CNC-Editor um eine Visualisierungskomponente erweitert. Sie zeigt in einer 2D/3D-Grafik unmittelbar nach Eingabe des Keycodes an, welche Kurven und Bewegungen die Steuerung in der späteren Applikation der Anlage auslöst. Veränderungen des Bewegungsprofils können im CNC-Editor manuell in der Grafik oder numerisch über den Keycode vorgenommen werden.

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