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Jubiläum Es soll weiter in Richtung globale Präsenz und Industrie 4.0 gehen

| Redakteur: Gary Huck

Stein Automation feiert 2019 sein 50-jähriges Firmenjubiläum. In Zukunft will das Unternehmen weiter in Richtung Industrie 4.0 gehen und seinen internationalen Auftritt stärken.

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Stein-Automation-Geschäftsführer Jürgen Noailles will künftig noch stärker international agieren.
Stein-Automation-Geschäftsführer Jürgen Noailles will künftig noch stärker international agieren.
(Bild: Stein Automation)

Die globale Präsenz durch zusätzliche Partner weiter ausbauen und den Kunden den besten Support bieten, sind laut Jürgen Noailles, Geschäftsführer bei Stein Automation, Ziele für die Zukunft. Die Werkstückträger-Transportsysteme des Unternehmens würden bereits in vielen Branchen zum Einsatz kommen, zum Beispiel Automotive, Medizintechnik, Elektrotechnik und Konsumgüter. Viele der Komponenten, die von den Transportspezialisten angeboten werden, sind standardisiert und im Baukastensystem konfigurierbar. Neben den Transportsystemen hat Stein auch intelligente Antriebssteuerungen wie die „SoftMove“ im Portfolio. „Dieses System spart durch effiziente EC-Motoren Energie, reduziert Verschleiß und ermöglicht einen geräuscharmen Betrieb“, so Noailles. Nach eigenen Angaben legt man beim Produktdesign auch Wert auf die Arbeitsplatzergonomie.

Intelligente Steuerung und Vernetzung im Fokus

Im Bereich Industrie 4.0 will das Unternehmen weiter in Richtung intelligente Steuerungen und Vernetzung gehen. Das Tagesgeschäft sei geprägt von Systemlösungen, von Losgröße 1 und der Integration von ERP- oder MES-Systemen. Dem Fachkräftemangel sieht man Aufgrund der hohen Ausbildungsraten entspannter entgegen, heißt es von Stein. Man blicke optimistisch in die Zukunft. „Wir verzeichnen weiterhin eine große Nachfrage nach unseren Transportsystemen. Schwerpunkte liegen aktuell bei Lösungen mit unserer Logistiksteuerung, gepaart mit Software. Das zeigt, dass wir bereits frühzeitig in die richtige Richtung entwickelt haben“, erklärt Jürgen Noailles.

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Das im Jahr 1969 durch Josef Stein gegründete Unternehmen ging nach eigenen Angaben mit Standardisierung und Modularisierung bereits früh innovative Wege. „Die Steuerung der Systeme sollte mit den einzelnen Montagestationen kommunizieren, damit der Anwender alle Produktions- und Qualitätsdaten zur Verfügung hat“, erzählt Peter Stein, Sohn des Unternehmensgründers Josef Stein und geschäftsführender Gesellschafter. „Wir wollten weg vom Sondermaschinenbau und Lieferant von Standardelementen sein.“

Steigerung vertikaler Anlagenvernetzung in Montagetechnik

In Zukunft rechnet man bei Stein mit einer Steigerung der vertikalen Anlagenvernetzung in der Montagetechnik. Außerdem sei auch der Trend zur Automatisierung ungebrochen. Steigende Lohnkosten würden diesen Trend auch für Länder wie China, Mexiko oder Malaysia notwendig machen. Die Lieferzeiten für Automatisierungskomponenten wären oft lange, Stein Automation wolle dem entgegenwirken. „Für uns ist es wichtig, schon frühzeitig mit den Zulieferern in Kontakt zu treten. So können wir durch unterschiedliche konzeptionelle Ansätze Verzögerungen minimieren“, sagt Noailles. Den Kunden würden Angebote innerhalb von ein bis zwei Tagen unterbreitet. Komponenten für die Transportsysteme könnten dann innerhalb von zwei bis vier Wochen geliefert werden. Ein Gesamtsystem wäre in zehn bis zwölf Wochen komplett einsatzbereit.

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