Suchen

Fraunhofer IWS auf der Hannover Messe 2018 Evolutionsschritt bei koaxialem Draht-Auftragschweißen

Redakteur: Peter Königsreuther

Die nächste Generation der Laser-Draht-Bearbeitungsoptik „Coaxwire“ stehe in den Startlöchern. Auf der Hannover Messe in Halle 5 am Stand A35 und der ILA Berlin in Halle 4 am Stand 202 zeigt das Fraunhofer IWS gleich zwei Varianten, heißt es.

Firmen zum Thema

Die von Forschern am Fraunhofer IWS neu entwickelte „Coaxwire mini“ ermöglicht die Herstellung filigraner Bauteiler mittels feinen Schweißdrähten, heißt es. Dieses System sei aber nicht das einzige in Sachen Evolution der „Coaxwire“-Systeme. Zu sehen sind gleich zwei verbesserte Typen im Rahmen der Hannover Messe 2018 und der ILA Berlin.
Die von Forschern am Fraunhofer IWS neu entwickelte „Coaxwire mini“ ermöglicht die Herstellung filigraner Bauteiler mittels feinen Schweißdrähten, heißt es. Dieses System sei aber nicht das einzige in Sachen Evolution der „Coaxwire“-Systeme. Zu sehen sind gleich zwei verbesserte Typen im Rahmen der Hannover Messe 2018 und der ILA Berlin.
(Bild: Fraunhofer IWS)

Die koaxiale Drahtoptik präsentiere man gleich im Doppelpack auf den beiden Events. Eine davon ist eine völlig neu entwickelte Mini-Version, welche die hochpräzise Bearbeitung komplexer Bauteile mit Feindraht ermöglicht, wie die Dresdener Forscher erklären.

Aufgrund der positiven Resonanz der Anwender und des spürbar wachsenden Bedarfs, so das Fraunhofer IWS, präsentiert man im fünften Jahr nach der Einführung der Systeme die nächste Generation der koaxialen Laser-Draht-Bearbeitungsoptiken unter der Bezeichnung „Coaxwire“. Das Dresdner Institut habe das System jetzt anwendungsspezifisch mit speziell ausgelegten Optikkomponenten, Draht- und Medienzufuhr sowie mit Kameras und Sensoren ausgerüstet. So kann der Anwender den Bearbeitungskopf nicht nur überwachen, sondern auch Prozessdaten aufzeichnen, verarbeiten und relevante digitale Informationen als neue Funktionalitäten vernetzen, heißt es.

Bildergalerie

Drähte von 300 bis 600 µm Durchmesser verarbeiten

Eine, wie es weiter heißt, völlig neu entwickelte miniaturisierte Variante stellt das Fraunhofer IWS auf der Hannover Messe 2018 aus: Die „Coaxwire mini“ soll die Lücke zur Hochpräzisionsbearbeitung, insbesondere zur Reparatur und zum Generieren hochwertiger und filigraner Komplexbauteile, schließen. Erstmals ließen sich so in einem maschinengeführten System dünne Drähte von 300 bis 600 µm Durchmesser verarbeiten. Die Forscher betonen, dass für bestimmte Legierungen auch das besonders anspruchsvolle Spektrum von 100 bis 250 µm Drahtdurchmesser in Frage kommt. Damit betrete man die Dimension einer Strukturauflösung von 200 bis etwa 1200 µm des deponierten Materials bei vollständiger Ausnutzung desselben. Neuen Trends in der Laserquellenentwicklung folgend, ist die Optik des Systems für die relevanten Wellenlängen sowohl von 890 bis 1100 als auch von 450 bis 550 nm ausgelegt, merken die Wissenschaftler an. Damit eigne sich der Bearbeitungskopf für Strahlquellen, die im grünen oder blauen Lichtspektrum emittieren. Dieses Spektrum macht es möglich, dass Werkstoffe wie Kupfer oder Gold besser verarbeitet werden können.

Weiteres Füge-Know-how aus Dresden:

(ID:45255354)