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Mit einer Gewichtsreduzierung von 180 Kilogramm bzw. 35 Prozent konnten die ehrgeizigen Ziele sogar noch übertroffen werden. Alleine bei der vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelten Vorderwagenstruktur spart das Superlight-Car 24 kg bzw. 32% gegenüber einem herkömmlichen Vorderwagen ein. Die leichtere Karosserie hat direkte Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch und somit auch auf den CO2-Ausstoß von Leichtbaufahrzeugen. „Bei einer Gewichtsersparnis von 100 Kilo kann auf einer Strecke von 100 Kilometern zwischen 0,3 und 0,5 l Sprit gespart werden. Das entspricht 8,4 Gramm CO2“, veranschaulicht Kopp.
Forschungsresultate in Prototyp eingeflossen
Die Ergebnisse des 19,1 Mio. Euro teuren Projekts wurden von den beteiligten Partnern aus neun Ländern nicht nur auf dem Papier festgehalten, sondern auch in Form eines Prototyps vorgestellt. Man will mit Forschungen auf dem Gebiet des Leichtbaus nicht nur herkömmliche Autos mit konventionellen Antrieben sparsamer und umweltfreundlicher gestalten, sondern auch Pionierarbeit für kommende Elektroautos leisten.
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