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Leichtbau Extrem leichte Automobil-Karosserie hilft beim Spritsparen

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Aluminium und Magnesium machen Autos um ein gutes Drittel leichter. Im Rahmen des EU-Projekts „Superlight-Car“ wurde kürzlich ein Konzept vorgestellt, mit dessen Hilfe das Gewicht der Karosserie eines Mittelklasse-Pkw um rund ein Drittel gesenkt werden kann.

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Beim EU-Projekt „Superlight-Car“ machen hoch integrierte Gussteile aus Aluminium oder Magnesium das Auto leicht.
Beim EU-Projekt „Superlight-Car“ machen hoch integrierte Gussteile aus Aluminium oder Magnesium das Auto leicht.
( Archiv: Vogel Business Media )

Beim EU-Projekt „Superlight-Car“ werden bei dem Projekt Bauteile eingespart, indem man statt mehrerer kleinerer Stahlteile hoch integrierte Gussteile aus Aluminium oder Magnesium verwendet. Zum anderen wurden geometrische Optimierungen vorgenommen und die optimale Form ermittelt, die eine Karosserie aufweisen muss, damit sie leicht und dennoch stabil wird.

„Die größte Herausforderung war sicher die Auswahl des richtigen Materials für die richtige Stelle. Bei manchen neuen Materialien mussten wir uns auch noch genaue Daten von Experten beschaffen. Mit Stahl haben Autobauer viel Erfahrung, bei Leichtbaumaterialien ist der Erfahrungsschatz geringer“, erläutert Gundolf Kopp vom Institut für Leichtbau, Fahrzeugkonzepte und Hybridbauweisen des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Ursprüngliche Mehrkosten verringern sich in der Serienproduktion

2005 nahm unter der Führung von Volkswagen ein aus 38 Autobauern, Forschungsinstituten und Vertretern der Metallindustrie bestehendes Konsortium seine Arbeit auf. Das Ziel des Projektes war die Gewichtsreduzierung einer Rohkarosserie um mindestens 30%. Die Herausforderung für die Forscher war, dass der Leichtbau nicht zulasten der Verkehrssicherheit erfolgen und die Herstellung der Karosserie lediglich moderate Mehrkosten nach sich ziehen durfte. „Im Schnitt belaufen sich die Mehrkosten auf 7,3 bis 7,8 Euro pro eingespartem Kilo. Diese Kosten können aber dann in der Serienproduktion noch Schritt für Schritt verringert werden“, sagt Kopp.

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