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„Die Subsahara-Region ist eindeutig im Kommen. Es gibt dort in vielen Ländern das Bestreben, Technologie für den eigenen wirtschaftlichen Fortschritt und die Etablierung einer verarbeitenden Industrie einzukaufen. Ziel dieser Länder ist es, sich von der Position als reiner Rohstofflieferant für die Welt weiterzuentwickeln und Öl, Gas, Bergbauerzeugnisse sowie Agrarprodukte im Land selbst zu verarbeiten“, beschreibt Ulrich Ackermann, Leiter VDMA Außenwirtschaft, die Entwicklung.
Erfolgsfaktoren für die Geschäftsentwicklung in Afrika
Der Wachstumsmarkt Afrika ist jedoch kein Selbstläufer und Unternehmen sind gut beraten, sich mit Länderspezifika und regionalen Herausforderungen zu befassen. Das Factbook geht auf diese Aspekte ein und benennt Erfolgsfaktoren für das unternehmerische Vorgehen. „Eine maßgeschneiderte Vertriebsstrategie, der Aufbau lokaler Netzwerke und ein langfristiges Engagement sind unverzichtbar. Afrika ist kein Markt, auf dem Investoren mit schnellen Erfolgen rechnen können. Aber unsere Untersuchung und unsere Erfahrung zeigen: Deutsche Unternehmen investieren heute in Afrika primär wegen des Wachstumspotenzials der Region, nicht wegen der Rohstoffvorkommen“, sagt Harald von Heynitz, Partner bei KPMG.
„Um den deutschen Maschinenbauern bei der Beschäftigung mit Afrikas Märkten eine praxisnahe Unterstützung zu bieten, informiert das Factbook anhand von 10 ausgesuchten Länderbeispielen über Perspektiven und Strategien für die Markterschließung. Hinzu kommen Basisinformationen und viel Wissenswertes zu Afrika, was insgesamt ein wertvolles Afrika-Factbook ergibt“, resümiert VDMA-Präsident Festge.
Afrika-Kompetenz im VDMA
Der VDMA ist für seine Mitglieder zum Thema Afrikageschäft vielseitig engagiert: Sei es mit allgemeinen Wirtschaftsdaten, statistischen Zahlen oder Informationen zu spezifischen Branchen in den Ländern Afrikas. Darüber hinaus unterstützt der VDMA maschinenbaurelevante Messen sowie Veranstaltungen. Einige VDMA-Fachverbände mit besonderem Interesse am afrikanischen Markt haben eigene Afrika-Arbeitskreise und organisieren Delegationsreisen. Außerdem plant der VDMA, mit Unterstützung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Ausbildungsprojekte in Botsuana, Kenia und Nigeria durchzuführen.
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