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Steuerungstechnik Feldbusmodule mit eingebautem Webserver sind 66 mm hoch

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Alle Elemente der Feldbus-Systemfamilie PLM 760 der Sabo Elektronik GmbH haben einen Webserver eingebaut.

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Die Systemfamilie PM 760 hat eine Aufbauhöhe von 66 mm und eignet sich für den Einbau in flachen Schaltschränken.
Die Systemfamilie PM 760 hat eine Aufbauhöhe von 66 mm und eignet sich für den Einbau in flachen Schaltschränken.
(Bild: Sabo Elektronik)

Dies soll eine universelle Geräteanbindung ermöglichen. Die Feldbusmodule sind für Steuer- und Regelsysteme mit dezentralisierten I/O-Knoten konzipiert.

Die PLM-760-Module haben eine Bautiefe von 66 mm und lassen sich per Hutschienenmontage auch in engen Umgebungen anbringen. Die in Codesys nach IEC 61131-3 programmierten Basic- und Expan-Control-Systeme (ECS) gibt es in der Basisausführung und eine Version mit erweiterten Funktionsbereich. Beide Varianten gibt es mit oder ohne 4,3″-Touchscreen.

Über die CAN-Schnittstelle können beispielsweise Kompaktmodule angebunden werden. Zudem hat das ECS 760 die serielle Standardschnittstelle RS 232 und die physische Schnittstelle RS 485. In Kombination mit der CAN-Schnittstelle soll sie die Integration weiterer Geräte via Modbus RTU oder OPC-Server ermöglichen.

Die am Firmensitz in Schwerte produzierten PLM-760-Systeme können individuell auf die Bedürfnisse von Unternehmen abgestimmt werden, heißt es. Das ECS 760 ohne Touchscreen könne direkt mit I/O-Erweiterungsgruppen ausgestattet werden. Nicht zuletzt könne auch eine SD-Karte als Erweiterungsspeicher genutzt werden. Dies ermögliche dann auch eine Trendaufzeichnung.

Prozessdaten einfach verwalten

Mit dem eingebauten Webserver können die Prozessdaten einer Anlage über jeden Standard-Webbrowser auf PC, Smartphone oder Tablet übertragen werden, so der Hersteller. Dort werden sie visualisiert und gesteuert, wofür die Kommunikation aller Maschinenteile sowie Messsysteme Voraussetzung ist. Der dazu notwendige Datenaustausch läuft über die im System enthaltenen Schnittstellen, wie CAN, RS 232 oder RS 485 ab.

Zum Schutz der Prozessdaten und der Anlage selbst sind die Feldbusmodule durch eine softwaregesteuerte Abfrage der kundenspezifischen Hardware-Registriernummer gesichert. Damit sei ein unbefugter Zugriff ausgeschlossen.

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