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Während Schlenk gerade für kleinere Robotertypen CFK als einen möglichen Werkstoff für zukünftige Bauteile sieht, ist dieser für Fanuc nicht zwingend für eine Gewichtsreduzierung nötig, auch wenn die hochdynamischen Deltaroboter des Unternehmens Gestänge aus CFK haben. „Es gibt bei der Verwendung des Materials auch Einschränkungen“, erklärt Fritz, „denn CFK ist im Vergleich zu Metall weniger elastisch und kann daher bei einer Kollision brechen.“
Carbongreifer sowohl für Roboter als auch für konventionelle Handlinggeräte
Als ein Systempartner von Kuka präsentiert IBG Carbongreifer, die sowohl für Roboterapplikationen als auch für konventionelle Handlinggeräte Verwendung finden und bei führenden Industrieunternehmen bereits heute für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Produktion sorgen. Die hohe Steifigkeit des Materials garantiere außerdem eine hohe Präzision des Greifers.
Für die Roboterhersteller bietet die Automatica dieses Jahr die wichtigste Plattform, um neue Produkte zu präsentieren und zusammen mit Integratoren Systemkompetenz zu zeigen. Leidner: „Die Automatica ist die erste internationale Fachmesse, die alle Segmente des Bereiches Robotik und Automation als eigenständige Veranstaltung unter einem Dach vereint.“ Mit ihren Motoren, Generatoren, Antrieben, speicherprogrammierbaren Steuerungen (PLC) und ihrer Leistungselektronik sowie Robotik stelle die ABB-Division „Industrieautomation und Antriebe“ Energie-, Antriebs- und Steuerungstechnologien für zahlreiche Automationsanwendungen bereit.
Fanuc zeigt Robotersteuerung R-30iB erstmals auf der Automatica 2012
Fanuc hat seinen Stand nach Anwendungsbereichen gegliedert, um Besuchern die Orientierung zu erleichtern. Premiere wird hier die Robotersteuerung R-30iB haben. Schlenk kündigt für Yaskawa an: „Mit unserem großen Produktportfolio und unseren branchenspezifischen Lösungen werden wir in diesem Jahr den Besuchern Synergien zwischen Robotern und Motion-&-Control-Lösungen zeigen. Innovationen gibt es im Bereich Energieeinsparung, Gewichtsreduzierung, Serviceroboter und Verpackungen mit einer neuen PPP-Linie.“
Und Eberhardt fasst die Bedeutung der Messe für Kuka so zusammen: „Alle europäischen Entscheider der Robotikbranche sind vor Ort, inklusive Roboter- und Robotikkomponentenhersteller sowie wichtiger industrieller Bildverarbeiter. Entscheidend ist auch, dass viele Anlagenbauer und Integratoren teilnehmen und somit die Wertschöpfungskette gut vertreten ist.“
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