Platz für die Zukunft Fördertechnikspezialist Föratec erweitert den Betrieb

Redakteur: Peter Königsreuther

Föratec hat sich auch von der Corona-Pandemie nicht davon abhalten lassen, seine Möglichkeiten zu erweitern. Hier die Details.

Firmen zum Thema

Trotz Hemmnissen durch den Lockdown hat der Fördertechnikspezialist Föratec seinen Neubau neulich bezogen. Damit soll den Ansprüchen an automatisierte Förderprozesse in Industrie-4.0-Zeiten für die Zukunft besser entsprochen werden können.
Trotz Hemmnissen durch den Lockdown hat der Fördertechnikspezialist Föratec seinen Neubau neulich bezogen. Damit soll den Ansprüchen an automatisierte Förderprozesse in Industrie-4.0-Zeiten für die Zukunft besser entsprochen werden können.
(Bild: Föratec)

Automatisierte Förderprozesse sind im Zeitalter von Industrie 4.0 nicht mehr wegzudenken, betont Föratec. Ohne den gesteuerten Fluss der Produkte durch die Fertigung laufe in produzierenden Betrieben nichts mehr. Vom Hygiene-Design in Edelstahl, bis zu Anlagen für den klassischen Maschinenbau reicht das Angebotsspektrum des Unternehmens. Nun hat man für die Zukunft investiert: Denn der Fördertechnikhersteller Föratec ist, den Erschwernissen der Corona-Plage zum Trotz, nach einer Bauphase von 9 Monaten vor Kurzem in seine neuen Räumlichkeiten in Geiselharz (bei Wangen im Allgäu) eingezogen, wie das Unternehmen jetzt informiert. Mit dem Neubau wurde die Betriebsfläche deutlich vergrößert. Die Hallenfläche erstreckt sich jetzt auf 2.500 Quadratmeter, die Büro- und Gemeinschaftsräume haben 800 Quadratmeter zur Verfügüng, so Föratec.

Neue Halle und neue Strukturen

Parallel zu den Baumaßnahmen wurden auch neue Strukturen und Prozesse eingeführt, um Verschwendung in wirtschaftlichen Tätigkeiten zu vermeiden und die Zusammenarbeit im Unternehmen zu optimieren, heißt es weiter. Das heißt genauer, dass Lean Management, Shopfloor Management und 5S nun effizientere Produktionsmethoden sind, die das Unternehmen in den letzten zwei, bis drei Jahren konsequent eingeführt hat, um das zu erreichen.

Den Einzugstermin zu halten war überaus dem Fördertechnikexperten wichtig, weil der Laser- und Blechbearbeitungsspezialist Bomet die alten Räumlichkeiten von Föratec beansprucht. Durch den Einzug von Bomet in die unmittelbare Nachbarschaft wurden im Arbeitsalltag kürzere Wege und neue Chancen eröffnet, erklärt das Unternehmen. Welche das genau sind, darüber schweigt sich Föratec aber aus.

Mehr Licht erhöht die Mitarbeitermotivation

Was die neuen Räumlichkeiten betrifft, so profitierten die Föratec-Mitarbeiter jetzt von ergonomischen, modern ausgestatteten Arbeitsplätzen und einer durchdachten Aufteilung und Anordnung der Büros in allen Abteilungen. Man habe bewusst überall für viel Tageslicht – also Fenster gesorgt, was die Büros genauso betreffe, wie die Fertigungs- und Montagehalle.

Am Standort in Geiselharz werden Fördersysteme und Automatisierungsanlagen in Edelstahl und Stahl hergestellt. Das 1998 von Johannes Dilger und Franz Müller gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter.

(ID:47685248)