Justizgewinner General Motors profitiert vom Gerichtsurteil gegen die US-Zölle

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US-Autoriese General Motors (GM) erwartet aufgrund des Gerichtsurteils zu den illegalen US-Einfuhrzöllen für 2026 jetzt mehr Gewinn als bisher.

Der US-amerikanische Autokonzern General Motors freut sich über die vom obersten Gerichtshof abgestraften Zölle von Donald Trump. Denn nun kann das Unternehmen aus Detroit im Staate Michigan mehr Gewinn erwarten.(Bild:  GM)
Der US-amerikanische Autokonzern General Motors freut sich über die vom obersten Gerichtshof abgestraften Zölle von Donald Trump. Denn nun kann das Unternehmen aus Detroit im Staate Michigan mehr Gewinn erwarten.
(Bild: GM)

Vor Zinsen und Steuern sowie Sonderposten dürfte der operative Gewinn von General Motors nun auf einem Level zwischen 13,5 bis 15,5 Milliarden Dollar landen, hat der Konzern aus Detroit verlauten lassen. Das ist dann am oberen und unteren Ende der Spanne eine halbe Milliarde mehr als zuvor prognostiziert. Unter dem Strich werde es aber voraussichtlich weniger Gewinn geben. Denn pro Aktie sind nun noch 10,62 bis 12,62 Dollar avisiert (statt elf bis 13 Dollar). Das liege an den Sonderkosten von rund einer Milliarde Dollar, die im Wesentlichen für die zurechtgestutzte Elektroautostrategie zu berappen waren. Im ersten Quartal 2026 ließ das den Nettogewinn dann auch um knapp sechs Prozent (auf 2,6 Milliarden Dollar) schrumpfen, obwohl das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um ein gutes Fünftel (auf 4,3 Milliarden Dollar) anstieg.

Der Umsatz ging um knapp ein Prozent (auf 43,6 Milliarden Dollar) zurück. Es heißt nun, dass die Anleger das Zahlenwerk dennoch insgesamt positiv sehen. Die GM-Aktie zog deshalb im vorbörslichen US-Handel um fast sechs Prozent an.

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