Drei im Rennen! Die heißen Kandidaten zum Electrifying Ideas Award des ZVEI stehen fest

Quelle: ZVEI 2 min Lesedauer

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Drei Unternehmen konnten sich im Vorfeld durchsetzen, die jetzt die besten Chancen haben, den Electrifying Ideas Award für sich zu gewinnen. Und hier die Auflösung ...

Wer für 2026 die Trophäe des Elektrifying Ideas Award des ZVEI mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich am 20. Mai in Berlin. Fest stehen bis jetzt schon die drei Nominierten ...(Bild:  ZVEI / Mark Bollhorst)
Wer für 2026 die Trophäe des Elektrifying Ideas Award des ZVEI mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich am 20. Mai in Berlin. Fest stehen bis jetzt schon die drei Nominierten ...
(Bild: ZVEI / Mark Bollhorst)

Mit dem Electrifying Ideas Award zeichnet der ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie

Electro and Digital Industry Association) Innovationen aus, die Energie effizient nutzen, dabei Ressourcen schonen und zugleich wirtschaftlich wie gesellschaftlich positiv wirken. Der Gewinner wird im Rahmen des e-Summit am 20. Mai 2026 in Berlin ausgezeichnet. Der Preis wird von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, verliehen. Eine unabhängige Jury, wie betont wird, besetzt mit hochkarätigen Koryphäen aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft hat unter den zahlreichen Einreichungen nun drei Unternehmen für den 2026er-Award nominiert (Die Reihenfolge ist rein zufällig).

Philips spart das Edelgas Helium mehr als deutlich

Die Philips GmbH aus Hamburg ist mit der „BlueSeal“-Technologie in die engste Auswahl gekommen. Denn damit, heißt es weiter, reduziert Philips den Einsatz des knappen Rohstoffs Helium in der Magnetresonanztomographie um über 99,5 Prozent. Statt bis zu 1.500 Litern benötigten die damit versiegelten Magnete nun lediglich sieben Liter Helium. Und das Beste: Das klappt vollständig geschlossen und ohne Nachfüllbedarf über die gesamte Lebensdauer, wie man betont. Das senkt nicht nur den Ressourcenverbrauch sondern reduziert auch die Abhängigkeiten von kritischen Lieferketten und verringert Installations- sowie Betriebskosten. Weltweit wurden auch bereits über 2.000 Systeme installiert. Mit dem 2025 vorgestellten „BlueSeal Horizon“ überträgt Philips das Prinzip erstmals auf den leistungsstarken 3-Tesla-Bereich.

Rittal weiß, wie man Rechenzentren cool macht

Die Rittal GmbH & Co. KG aus Herborn punktete mit der Innovation Direct Liquid Cooling. Sie gilt als Schlüssel für den energieeffizienten Betrieb KI-fähiger Rechenzentren. Gemeinsam mit dem GSI Helmholtzzentrum und dem Start-up Etalytics wurde ein praxistaugliches Flüssigkühlsystem mit über einem Megawatt Kühlleistung aus der Taufe gehoben. Die direkte Chipkühlung überwinde die physikalischen Grenzen der üblichen Luftkühlung und erlaube auch den skalierbaren Einsatz von Hochleistungs-GPUs. Auf künstlicher Intelligenz (KI) basierte Regelalgorithmen und digitale Zwillinge optimieren dabei den Energieverbrauch in Echtzeit und senken den CO₂-Footprint deutlich, wie die Jury sagt. Das Projekt liefert auch schon ein erprobtes Serienkonzept und eine übertragbare Best Practice für klimafreundliche KI-Infrastruktur „Made in Europe“.

Ein Zema-Greifer packt ohne Druckluft zu

Die „ZeMA“ – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH aus Saarbrücken hat eine voll elektrische Greiftechnik entwickelt, die industrielle Druckluftsysteme ersetzt, heißt es von der Jury. Das Herzstück sind elektrisch aktivierte Formgedächtnisdrähte, die Greif- und Handhabungsprozesse energieeffizient und sogar geräuschlos ausführen können. Die Technologie benötigt dabei Energie nur beim Greifen und Ablegen – nicht aber, wie bei Druckluftsystemen in der Halt-Phase. Sie erziele so Energieeinsparungen im Vergleich zu üblichen Installationen von maximal 95 Prozent sowie Gewichtsvorteile um die 70 Prozent. Validierungen mit Volkswagen führten zur Ausgründung der Nititec Vacuum Gripper GmbH, die den Serienstart für Ende 2026 plant. Das Ganze ermöglicht demnach neue, druckluftfreie Produktionskonzepte und zeigt den erfolgreichen Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Anwendung.

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