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Photokatalytisch aktive Textilien entfernen unerwünschte Substanzen
Der Forschungsbereich Technische Textilien befasst sich mit Entwicklungen von Textilien mit speziellen Funktionen und deren Produktionsprozessen, mit der Beratung der Industrie, vor allem von Textilunternehmen, Maschinenbau sowie Anwendern Technischer Textilien, mit der Interdisziplinären Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung für High-Tech-Textilien entlang der textilen Produktionskette, sowie mit der Entwicklung und Bereitstellung spezieller Prüftechniken, zum Beispiel photokatalytisch aktive Textilien.
Inhaltstoffe in Luft und Wasser können die Umwelt und unsere Gesundheit gefährden sowie unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Kontaminationen und Schmutzschichten auf Gebrauchsgegenständen können deren Funktion, Nutzen und Gebrauchsdauer einschränken. Photokatalytischer Abbau, das heißt die lichtinduzierte Umwandlung von chemischen Verbindungen an Oberflächen, ist geeignet, unerwünschte Substanzen aus Luft, Wasser und von Oberflächen zu entfernen. Photokatalytisch aktives Titandioxid kann laut ITV auf Fasern und Textilien appliziert werden, um dann als textiles Filtermaterial im Abwasser- und Abluftstrom Emissionen zu verringern, oder um das Textil selbst im Gebrauch sauber und frei von Kontaminationen zu halten.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Thomas Stegmaier,Tel. (07 11) 93 40 – 219, thomas.stegmaier@itv-denkendorf.de
Lichtlabor untersucht selbstleuchtende sowie be- und hinterleuchtete Textilien
Licht wirkt auf den Menschen. So beeinflusst das Licht beispielsweise das Temperaturempfinden, oder der Sekundenschlaf eines Autofahrers lässt sich herauszögern. Wissenschaftler im Lichtlabor des Forschungsbereichs innovative Technologieintegration des ITV Denkendorf beschäftigen sich intensiv mit innovativen Produkten zum Thema der selbstleuchtenden sowie be- und hinterleuchteten Textilien. Hierzu stehe hochspezialisierte Messtechnik zur Verfügung. Durch Kombination mit gezielt lichttechnisch wirksamen
Textilien sollen sich, wie es heißt, große Flächen mit emotionaler Wertigkeit wirtschaftlich erleuchten lassen.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Christoph Riethmüller, Tel. (07 11) 93 40 – 256, christoph.riethmueller@itv-denkendorf.de
Im Fokus steht die Verarbeitung resorbierbarer und nicht resorbierbarer Polymerwerkstoffe
Der Forschungsbereich Vliesstofftechnologien beschäftigt sich vorwiegend mit der Entwicklung, Beratung und Prüfung von Vliesstoffen sowie deren Herstellung, mit der Forschung an neuen Materialien und Multifunktions-Vliesstoffen, sowie mit der Klärung von technologischen, Material- und Anwendungsfragen für die Vliesstoff-Industrie und mit Entwicklungen im Bereich Filamentgarn und Bikomponentenfasern. Am ITV Denkendorf wird an produktionsnahen Vliesstoffmaschinen geforscht und entwickelt. Möglich machen dies Eigenentwicklungen und die Zusammenarbeit mit den führenden Maschinenherstellern. So seien auch technologische Vorentwicklungen von Vliesstoffen für die Industrie möglich.
Das ITV Denkendorf sei bestens vertraut mit technischen Standard-Polymeren und der Verarbeitung von Hochleistungs- und Hochtemperatur-Thermoplasten. Ebenfalls im Fokus steht die Verarbeitung resorbierbarer und nicht resorbierbarer Polymerwerkstoffe für Medizin, Hygiene und Umwelt.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Martin Dauner, Tel. (07 11) 93 40-2 18, martin.dauner@itv-denkendorf.de
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