Neue Herren Hoffnungsträger und Laserfunkpionier Mynaric geht an US-Konzern

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

In München begann einst ein viel versrprechendes Start-up namens Mynaric, das sich mit Laserfunktechnik beschäftigte. Dann kam die Schieflage ...

Zukunft sicher! Mynaric ist ein bayerisches Start-up, das  Laserfunksysteme entwickelt (Bild). Leider lief die Serienproduktion so zäh an, dass man in die Bredouille kam. Jetzt hat sich ein US-amerikanischer Rakentespezialist dazu entschieden, Mynaric ins Boot zu holen ...(Bild:  Mynaric)
Zukunft sicher! Mynaric ist ein bayerisches Start-up, das Laserfunksysteme entwickelt (Bild). Leider lief die Serienproduktion so zäh an, dass man in die Bredouille kam. Jetzt hat sich ein US-amerikanischer Rakentespezialist dazu entschieden, Mynaric ins Boot zu holen ...
(Bild: Mynaric)

Der US-Konzern Rocket Lab hat den in München ansässigen und in Schieflage geratenen Laserfunkspezialisten Mynaric übernommen. Deutsche Bewerber gab es offensichtlich nicht. Mynaric tat sich mit der Serienproduktion schwerer als gedacht, was die Misere auslöste. Laut Rocket Lab hat auch schon das Bundeswirtschaftsministerium zugestimmt. Der Kaufpreis beträgt nach Angaben der US-Amerikaner rund 155 Millionen Euro. Der fließe allerdings nicht vollständig in bar, sondern käme zum Großteil aus Aktien von Rocket Lab. Das Hauptquartier von Mynaric soll demnach aber in München bleiben und zum ersten Standbein von Rocket Lab in Europa werden, wie auch andere Medien bereits berichteten.

Ein Start-up mit technisch ausgereiften Systemen

Wie schon der Name sagt, ist Rocket Lab ein Raketenhersteller, dessen Electron-Rakete inzwischen gut 250 Satelliten ins All befördert hat, wie es weiter heißt. Mittlerweile entwickelt man auch eigene Satelliten – und zu diesem Geschäftsbereich passt Mynaric sehr gut! Denn das bayerische Start-up hat nicht zuletzt Laserfunkterminals für abhörsichere Kommunikation und Datenverbindungen entwickelt. Rocket Lab möchte diese unter anderem in 36 US-Militärsatelliten einbauen, die die Regierung in Washington schon bestellt habe. Denn die Mynaric-Systeme sind, wie es heißt, technisch ausgereift und einsatzbereit. Der Auftrag spiele sich volumentechnisch bei rund 1,3 Milliarden Dollar ab. Mynaric ist eine Hightech-Ausgründung aus dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum und war seit 2017 an der Frankfurter Börse notiert, seit 2021 auch an der New Yorker Nasdaq.

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