Mehr Durchsatz Bosch Rexrot automatisiert die Fertigung im Verteidigungssektor

Quelle: Bosch Rexroth 2 min Lesedauer

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Europa verstärkt aktuell die Verteidigungsanstrengungen. Um die nötigen Stückzahlen zu erreichen, muss die Produktion bei gleichbleibender Präzision und Qualität skaliert werden ...

Bosch Rexroth nimmt die diesjährige Hannover Messe zum Anlass, um zu zeigen, wie man durch Automatisierung im Rahmen der Herstellung von verteidigungsrelevanten Produkten schlagkräftiger werden kann ...(Bild:  Bosch Rexroth)
Bosch Rexroth nimmt die diesjährige Hannover Messe zum Anlass, um zu zeigen, wie man durch Automatisierung im Rahmen der Herstellung von verteidigungsrelevanten Produkten schlagkräftiger werden kann ...
(Bild: Bosch Rexroth)

Die Halle 26 auf der Hannover Messe 2026 ist der Ort, an dem Bosch Rexroth aus Lohr am Main demonstrieren will, wie man mit dem passenden Automatisierungs-Know-how in der Verteidigungsbranche die Nase vorn haben kann. Das geschehe mit Produkten und Möglichkeiten zu Prozessoptimierung und -planung, für das Training und zur Simulation. Bosch Rexroth will damit eine schnellere Transformation der Wertschöpfungskette erreichen, was sich von der manuellen über die halbautomatisierte und automatisierte Fertigung bis schließlich zur Smart Factory erstrecke. Das macht Sinn, denn Hersteller von Rüstungs- und sogenannten „Dual Use“-Gütern stehen derzeit vor mehreren Herausforderungen, wie es heißt. Dazu gehört etwa die Beschleunigung der Produktentwicklung ebenso, wie eine schnellere Inbetriebnahme, Stabilisierung und Effizienzsteigerung der Produktion im industriellen Maßstab. Am Ende steht das Ziel namens Zero Defect Manufacturing. Auf der Messe präsentiert man deshalb Dienstleistungen und Automatisierungstechnik „made in Europe“, die es ermöglichen, die steigenden Anforderungen zu erfüllen.

Von der Simulation bis zur Mensch-Roboter-Kollaboration

Die Lohrer präsentieren etwa moderne Trainings- und Simulationssysteme, um zu zeigen, wie sich Anlagen künftig effizienter in Betrieb nehmen und warten lassen. Hersteller aus der Verteidigungsindustrie könnten damit trotz Fachkräftemangel teure Produktionsfehlern und längere Ausfallzeiten vermieden werden. Eine anderes Exponat verdeutlicht, wie eine vormals manuell geprägte Produktion in kurzer Zeit erheblich höhere Taktzahlen, Präzision und Qualität erreichen kann. Denn vorkonfigurierte und getestete mechatronische Module, wie etwa kartesische Mehrachssysteme oder elektromechanische Zylinder (inklusive Antriebstechnik) ließen sich nun zeit- und kosteneffizient in Maschinen und Fertigungsanlagen integrieren, um die Engineeringphase zu verkürzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Modernisierung der Produktion ist laut Bosch Rexroth die Entlastung und Unterstützung der Mitarbeiter, was etwa durch kollaborative Roboter von Kassow Robots, deren Mehrheitsbeteiligung Bosch Rexroth innehat, klappe. In Hannover findet man also Antworten auf Fragen zur nahtlose Zusammenarbeit von Mensch und Maschine bei Materialtransport und Werkstückmontage. Ein Prüfstand für verschiedene Produkt- und Dauerlauftests sichert anschließend Qualität und Funktionalität der Produkte.

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